Oktober 2017

Oktober 2017 - 30. Jahrg. - Nr. 119

Inhaltsverzeichnis:
Änderungen zur a. o. Jahreshauptversammlung
Die Situation der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte
Der Philatelistentag 2017 des BDPh in Wittenberg
Aus der Satzung des LV
 

Änderung!
Ausfall des Vereinsabends mit a.o. Jahreshauptversammlung

am 3.11.2017.
Die Stadthalle ist am 3.11.2017 wegen der Herbstferien geschlossen.

 
Einladung
zur
außerordentlichen Jahreshauptversammlung
am 17.11.2017, 19:30 Uhr
,
in der
Stadthalle Germering, Nachtasyl, III. Stock,
Landsberger Str. 39, 82110 Germering
(Bitte im Foyer der Stadthalle informieren, ob wir nicht wieder auf einen anderen Saal verlegt wurden!)

Unser Kassierer Erwin Götzinger hat folgende Anträge gestellt:

1. Rücknahme der Erhöhung des Mitgliederbeitrages von 28 € auf 35 € aufgrund der 2017
    möglichen Veränderungen im Verein und eine neue Diskussion darüber erst mit den
    Wahlen in der JHV 2019 aufzunehmen. Mit unseren Rücklagen sind wir hierzu durchaus
    in der Lage.

2. Da der Vereinsbote nicht mehr regelmäßig erscheint und aktuell erscheint, soll die
    LV-aktuell zusammen mit einer 4-seitigen Beilage über die Vereinsaktivitäten verschickt
     werden.

3. Da die Internet-Seite vernachlässigt wurde und nicht besonders aktuell ist, soll diese,
    wenn keine Änderung möglich ist, aufgegeben werden.

4. Die Diskussion soll in der a. o. JHV sachlich und ruhig geführt werden. Wir sollten mehr
    an den Bestand des Vereins in der Zukunft denken und uns weniger mit der
    Vergangenheit beschäftigen.

In die Tagesordnung werden die Punkte 1 bis 3 dieser Anträge als TOP 6 bis 8 eingefügt. Punkt 4 dieser Anträge ist eine Ermahnung an die Anwesenden, die hoffentlich beachtet wird.

Der Vorstand

Die Situation der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte.

Wer im Oktoberheft der LV-aktuell das Protokoll der LV-Jahreshauptversammlung 2017 gelesen hat, weiß, dass Herr Oswald Jansen „ausführliche Ausführungen“ über „die derzeit bestehenden Finanzprobleme der Stiftung Philatelie“ angesprochen hat. Was er gesagt hat, würde man wissen, wenn aus unserem Verein jemand anwesend gewesen wäre.

Also muss man orakelhaft die Gerüchteküche befragen, die vermeldet, dass der Substanzverlust der Anlagen weiter fortgeschritten ist. Ludwig Gambert meint dazu in seinem Jahresbericht, dass auch er „lange der Meinung [war], dass die rückgängigen Zuschüsse der Stiftung an den BDPh allein aus den ständig fallenden Zinserträgen resultieren. Dass dem nicht allein so ist, ergeben nun gezielte Nachforschungen. Es ist offensichtlich, dass erhebliche Gelder verschwunden sind, wohl aus Gründen unangebrachter Geldanlagen.“ Näher darauf eingehen wollte er aus juristischen Gründen nicht. Interessant der Beisatz: „Nachdenklich macht nur, dass der Präsident [des BDPhs] Uwe Decker, der als erster auf die Missstände gestoßen ist, nunmehr – deswegen? – gehen soll.“

Samuel Fleischhacker

Der Philatelistentag 2017 des BDPh in Wittenberg

Nachdem es Uwe Decker nicht mehr gelang, ein Team für den Vorstand des BDPh zu bilden und zur Wahl zu stellen, war die Wahl von Alfred Schmidt zum Präsidenten, Jan Billon zum Stellvertreter, Walter Bernatek zum Schatzmeister und Konrad Krämer und Jürgen Witkowski zu Beisitzern eigentlich nur eine Formsache.

Mehr war dazu aus der letzten philatelie nicht zu erfahren.

In den LV-Nachrichten berichtet Ludwig Gambert, dass der alte Vorstand nicht entlastet wurde. Dass selbst die beiden Besitzer, die seiner Meinung nach ihre Aufgaben hervorragend gemeistert haben, nicht entlastet wurden, hält er für beschämend und verachtenswürdig.

Ein weiterer Eklat geschah wohl bei der Wahl des neuen Vorstands. Ludwig Gambert meint, dass die Kenntnis, dass mindestens zwei Landesverbände mit „Nein“ abgestimmt haben, zumindest die Summe derer Stimmen als Nein-Stimmen ergeben müsse, schon eine gewisse Berechtigung ergäben, dass nochmals nachgezählt werden müsse. Und tatsächlich, die Nachzählung ergab bei drei Wahlgängen erhebliche Differenzen und ihm Unmut wegen der zeitlichen Verzögerung ein. Begründet wurden die Zählfehler mit der hoffnungslosen Überforderung des Wahlleiters Gerd Treschnak.

Wichtig war anscheinend, dass in sieben Stunden viel Zeit mit der Abrechnung der Person Uwe Decker verbracht wurde. Sachthemen, wie Ziele der neuen Vorstandschaft oder die dringend notwendige Änderung der Satzung des BDPh, konnten aus Zeitgründen nicht behandelt werden, da die Versammlung schlichtweg aus dem Raum geworfen wurde, damit das vielleicht wichtigste Ereignis, der Festabend, fristgemäß eröffnet werden konnte, wozu aber das Personal vorher noch die Tische eindecken musste.

Bleibt also abzuwarten, was der neue Vorstand des BDPh an Zielen und Absichten für die Zukunft der organisierten Philatelie nach seiner Wahl zu verkünden weiß.

Samuel Fleischhacker

Aus der Satzung des LV

§ 5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT
5.1 Die Mitgliedschaft im LV endet durch:
5.1.1 Freiwilligen Austritt,
5.2 Der Austritt eines Mitgliedsvereins kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen und muß mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Geschäftsjahres durch eingeschriebenen Brief an den Vorstand erklärt werden.

Dies wäre vielleicht bei den Diskussionen in der a. o. Jahreshauptversammlung auch zu beachten, besonders, da ja die Stiftung sich in Geldnöten befindet und LV und BDPh jede Möglichkeit nutzen müssen, zu Geld zu kommen.

Samuel Fleischhacker

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