Dezember 2017

Dezember 2017 - 30. Jahrg. - Nr. 120

Inhaltsverzeichnis:
Protokoll der außerordentlichen Jahreshauptversammlung vom 17. November 2017 in der Stadthalle Germering, Franz-Defregger-Saal, Landsberger Str. 39, 82110 Germering
Rekursive Google-Bildersuche
Bleisulfidschäden
Beginn der Weihnachtsflugpost
Ehrlicher Briefmarkensammler

Frohe Weihnachten und

VB1704a

Luftpost-Brief „Weihnachtsgrüße über die First All-Australian AIR MAIL“ der Australien National Airways (ANA) vom 17.12.1931 von West Norwood S. E. (London Borough of Lambeth) nach Sydney, befördert mit der Avro X VH-UMG Southern Star der ANA am 7.1.1932 ab London. Rückseite: Ankunftsstempel Sydney 21.1.1932

gutes Neues Jahr 2018

Protokoll der außerordentlichen Jahreshauptversammlung
vom 17. November 2017 in der
Stadthalle Germering, Franz-Defregger-Saal,
Landsberger Str. 39, 82110 Germering

Teilnehmer:
28 Mitglieder (zu Beginn)
  1 Gast
Von den Vorstandsmitgliedern waren anwesend:
1. Vorsitzender Albert Kramhöller
2. Vorsitzender Norbert Prummer
3. Vorsitzender Werner Wirges
Schatzmeister Erwin Götzinger
Beginn:19:00 Uhr
Ende:   20:30 Uhr

Tagesordnung:
TOP 1
Begrüßung / Feststellung der Beschlussfähigkeit
TOP 2
Besprechung über die Zulassung der Anträge
TOP 3
Besprechung der Nachfolge unseres Kassiers Erwin Götzinger zur JHV 2019 und unseres Schriftführers Samuel Fleischhacker zur JHV 2018
TOP 4
Kosten-/Nutzen-Abschätzung einer weiteren Mitgliedschaft unseres Ver­eins im Dachverband Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e. V. und über diesem im Bundesverband Deutscher Philatelisten e. V.
TOP 5
Sollte sich nach Behandlung der TOP 1 bis 4 ergeben, dass eine Fortfüh­rung unseres Vereins nicht mehr sinnvoll oder möglich ist, wird über die Auflösung unseres Vereins in 2018 abgestimmt.
TOP 6
Rücknahme der Erhöhung des Mitgliederbeitrages von 28 € auf 35 € auf­grund der 2017 möglichen Veränderungen im Verein und eine neue Diskus­sion darüber erst mit den Wahlen in der JHV 2019 aufzunehmen. Mit unse­ren Rücklagen sind wir hierzu durchaus in der Lage.
TOP 7
Da der Vereinsbote nicht mehr regelmäßig erscheint und aktuell erscheint, soll die LV-aktuell zusammen mit einer 4-seitigen Beilage über die Ver­einsaktivitäten verschickt werden.
TOP 8
Da die Internet-Seite vernachlässigt wurde und nicht besonders aktuell ist, soll diese, wenn keine Änderung möglich ist, aufgegeben werden.
TOP 9
Verschiedenes

1. Begrüßung / Feststellung der Beschlussfähigkeit
Schatzmeister Erwin Götzinger begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass die Ein­ladung form- und fristgerecht erfolgt ist. Ebenso wurde die Beschlussfähigkeit festgestellt.

2. Besprechung über die Zulassung der Anträge
Gegen die Anträge wurde kein Einwand erhoben.

3. Besprechung der Nachfolge unseres Kassiers Erwin Götzinger zur JHV 2019 und unseres Schriftführers Samuel Fleischhacker zur JHV 2018
Hr. Herbert Fischer wolle sich in die Tätigkeiten des Schatzmeisters von Hr. Götzinger bis zur JHV 2019 einführen lassen und die Tätigkeit dann 2019 zu übernehmen, unter der Bedingung, dass der Verein bis dahin nicht mehr dem Landesverband angehört. Der momentane Beitrag an den LV liegt bei ca. 1400.- EUR, die sich der Verein einsparen könnte. Gründe für eine Nichtzugehörigkeit zum LV lägen in seiner persönlichen Entscheidung und müssten von ihm nicht gegenüber den Mitgliedern begründet werden (auf die Frage von Hr. Kujawa). Er hat auch ausgesagt, dass sich die Mitglieder bei der JHV 2019 letztendlich für oder gegen seine Person als Schatzmeister entscheiden können. Weitere Erklärungen gab er nicht ab.
Hr. Samuel Fleischhacker ist bereit, mindestens bis zur Jahreshauptversammlung 2019 als Schriftführer zur Verfügung zu stehen. Er sieht zunehmend Probleme hinsichtlich nicht ausreichend zur Verfügung stehender Informationen zu rechtlichen Fragen.
Damit ist die Handlungsfähigkeit unseres Vereins für die nächsten Jahre sicher.

4. Kosten-/Nutzen-Abschätzung einer weiteren Mitgliedschaft unseres Vereins im Dachverband Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e. V. und über diesem im Bundesverband Deutscher Philatelisten e. V.
Hr. Fleischhacker wies darauf hin, dass die Notwendigkeit von Informationen zur Ver­einsführung, wie in letzten Ausgaben des Vereinsboten von ihm ausführlich dargestellt, einen großen Stellenwert hat, aber bisher von uns nicht vom Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. gefordert wurde.
Ein großer Teil der anwesenden Mitglieder vertrat die Meinung, dass sicher auch in Zukunft dies weder vom Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. noch vom Bund Deutscher Philatelisten e.V. zu erwarten sei. Gerade die derzeitige Situation im Bund Deutscher Philatelisten e.V. lasse dies wohl nicht zu.
Kritisch wird die finanzielle Situation beider Dachverbände wegen sinkender Mitgliederzahlen gesehen.
Ein sehr wichtiges Moment für die Zugehörigkeit in einem Dachverband besteht für Aussteller in Wettbewerben. Leider trifft dies für uns bekannt nur für ein Mitglied zu, der allerdings in mehreren Vereinen ist und deshalb hierfür nicht auf unseren Verein angewiesen ist.
Die ‚philatelie‘ scheint nicht den Stellenwert einzunehmen, den ihr die Dachverbände zumessen. Auch wenn ab Januar der Versand wieder über die Deutsche Post zuverlässiger erfolgen soll, und damit diese Probleme behoben sind, so enttäuschte der Wechsel der Redaktion. Die Qualität der ‚philatelie‘ sei nicht gestiegen und den Hauptteil des philatelistischen Inhalts erbringt die Stiftung für Philatelie und Postgeschichte.
Diese Stiftung trägt im erheblichen Umfang die Kosten für Ausstellungen und die Erstellung der ‚philatelie‘. Diese Mittel kann die Stiftung durch erhebliche und auch offensichtlich erneut gestiegene Anlageverluste und den derzeit niedrigen Zinsen nur beschränkt erbringen, was sicher auch Auswirkungen auf die Dachverbände hat.
Damit sind nach Meinung vieler Mitglieder Erhöhungen der Abführungen an den Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. und über diesen an den Bund Deutscher Philatelisten e.V. zu erwarten.
Bei einem Austritt aus dem Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V.geht für jedes Mitglied der Sammlerschutz des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. verloren, der allerdings durch Änderungen in den letzten Jahren sehr an Wert verloren hat.
Mit dem Austritt aus dem Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. erhalten unsere Mitgliedern die LV-Nachrichten ‚LV-aktuell‘ des Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V.und die Zeitschrift ‚philatelie‘ des Bundes Deutscher Philatelisten e.V. nicht mehr.
Insgesamt gesehen ist der Eindruck entstanden, dass die Kosten-/Nutzen-Abschätzung für einen Verbleib im Dachverband negativ eingeschätzt wird.
Eine Satzungsänderung für einen Austritt ist nicht erforderlich.
Nach längerer kontroverser Diskussionen schritt man zur Abstimmung.
Für die Abstimmung zum Austritt aus dem LV wurde von Hr. Brack geheime Abstimmung mündlich beantragt. Durch Handzeichen wurde er als Wahlleiter und Hr. Lobensteiner als Beisitzer mehrheitlich gewählt.
Zum Wahlergebnis hat Hr. Brack festgestellt:
Es wurden 28 Wahlzettel abgegeben. Für den Verbleib des Vereins im LV entfielen
5 Jastimmen,
21 Neinstimmen und
2 Enthaltungen.
Damit wurde beschlossen, zum 31.12.2018, dem nächstmöglichen Termin, aus dem Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e.V. auszuscheiden.

5. Sollte sich nach Behandlung der TOP 1 bis 4 ergeben, dass eine Fortführung unseres Vereins nicht mehr sinnvoll oder möglich ist, wird über die Auflösung unseres Vereins in 2018 abgestimmt.
Da die Fortführung des Vereins möglich und sinnvoll erscheint, entfiel dieser TOP.

6. Rücknahme der Erhöhung des Mitgliederbeitrages von 28 € auf 35 € aufgrund der 2017 möglichen Veränderungen im Verein und eine neue Diskussion darüber erst mit den Wahlen in der JHV 2019 aufzunehmen. Mit unseren Rücklagen sind wir hierzu durchaus in der Lage.
Da zum 1.1.2019 wieder eine Beitragsänderung erfolgen wird und unsere Mittel einen Beitrag von nur 28.– € für 2018 zulassen, wurde mit
23 Ja-Stimmen, 1 Nein-Stimme bei 2 Enthaltungen (2 Mitglieder hatten bereits die Jahreshauptversammlung verlassen)
ein Beitrag von 28.– € für 2018 beschlossen.

7. Da der Vereinsbote nicht mehr regelmäßig erscheint und aktuell erscheint, soll die LV-aktuell zusammen mit einer 4-seitigen Beilage über die Vereinsaktivitäten verschickt werden.
Der Vereinsbote wird zukünftig regelmäßiger erscheinen. Die LV-aktuell wird nicht beigelegt.

8. Da die Internet-Seite vernachlässigt wurde und nicht besonders aktuell ist, soll diese, wenn keine Änderung möglich ist, aufgegeben werden.
Die Internetseite wird zukünftig aktueller gehalten.

9. Verschiedenes
Das Motiv des hoffentlich wieder spendierten Sonderstempels zum Großtauschtag 2018 soll „100 Jahre Freistaat Bayern“ sein. Bildmotiv eventuell die Konstitutionssäule in Gaibach. [Anmerkung: Letztere wurde in Gedenken an die 1. Bayerische Verfassung von 1817 im Jahre 1821 erbaut.
                                                                                                       Samuel Fleischhacker]

[Anmerkung zu TOP 4: Es wurde übersehen, dass in unserer Satzung unter
§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
steht:
Der Verein ist Mitglied im Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.
Ich habe leider nur unter
§2 Zweck und Aufgaben
§3 Gemeinnützigkeit
nachgesehen, wo ich so einen Passus erwartet hätte.
Also werden wir in der nächsten Jahreshauptversammlung über eine Satzungsänderung ab 1.1.2019 abstimmen müssen. Dazu ist eine Zweidrittelmehrheit erforderlich.
                                                                                                       Samuel Fleischhacker]
Germering, den 16. Dezember 2017
 
Albert Kramhöller
1. Vorsitzender
Samuel Fleischhacker
Schriftführer / Protokollführer

Rekursive Google-Bildersuche

In einem Rundbrief der Motivgruppe Weihnachten stand ein Hilferuf:
„Die Weihnachtsmarken 2016 von Äquatorial-Guinea (MiNr. 2160/63) mit Gemälden aus dem Prado in Madrid sind im MICHEL pauschal mit „Gemälde alter Meister“ beschrieben.
Beim Wert zu 600 Fr handelt es sich um die „Anbetung der Könige“ von Pieter Coecke van Aelst. Wer kennt die Maler der anderen drei Gemälde, bei denen es sich allem Anschein nach zweimal um ‚Anbetung der Könige‘ und einmal um ‚Christi Geburt‘ handelt?“

VB1704b

So einfach es ist, bei google ein paar Suchbegriffe einzugeben, die google-Suche kann mehr, wenn man sie nur hinreichend fordert.

Hierzu gibt es von google viele Tipps und Tricks:
https://www.google.com/intl/de_ALL/insidesearch/tipstricks/all.html
Ein Weg ist die erweiterte Suche: https://www.google.de/advanced_search,
bei der man z. B. bestimmte Webseiten wählen oder bestimmte Suchbegriffe ausschließen kann.

Ein anderer Weg ist hier gleich die Suche nach Bildern, in der man anstatt „Alle“ den Menü­punkt „Bilder“ auswählt. Manchmal weist schon einer der ersten Suchergebnisse auf die Bildersuche hin (und meist ist dies kein gutes Vorzeichen):
Wählt man die Bildersuche, so werden Bilder gezeigt, die sich auf den Webseiten der Suchergebnisse finden. Auch hier kann man die Suchergebnisse, wie unter googles „Tipps und Tricks“ erläutert, verfeinern und oft nach einiger Suche das gewünschte finden.

VB1704c

Das Museo del Prado mit ca. 3000 Gemälden und zusammen mit dem nicht gerade seltenen Motiv „Hl. Drei Könige“ macht hier die Suche aber recht schwierig, falls es überhaupt stimmt.

Recht neu ist hier nun die „Rekursive Bildersuche“ von google. Man stellt ein Bild bei google hoch und erhält Webseiten mit dem Bild als Suchergebnis:
https://www.google.com/imghp?hl=de

VB1704d

Ein Klick auf das Kamerasymbol, den Reiter „Bild hochladen“ wählen, mit „Durchsuchen“ die Bilddatei auf dem PC suchen und hochladen.
Das Hochladen der ganzen Marke bringt allerlei Marken und Bilderrahmen, aber kein vernünftiges Ergebnis.
Also muss man mit einer Bildbearbeitungssoftware das abgebildete Gemälde freistellen, abspeichern und erst dieses Ergebnis hochladen. Entnommen aus aus einem PDF mit nur wenig Auflösung bestand die Bilddatei nur aus 198 x 274 Pixel. Ich hatte wenig Hoffnung auf Erfolg.
Hier eine Vergrößerung, um die schlechte Bildqualität zu sehen:

VB1704e

Schon das vierte angezeigte Suchergebnis war ein Volltreffer:
Auf der Seite des Museo del Prado erhält man dann folgende Informationen:
Inventory number: P01256;
Author: Master of the Sisla;
Title: The Adoration of the Magi;
Date: Ca. 1500; Technique: Mixed method;
Support: Panel transferred to canvas;
Dimension: High/Height: 214 cm.; Width: 109 cm. ;
Provenance: Monastery of the Hieronymites, Sisla (Toledo); Museo de la Trinidad
Also: Die Anbetung der Magier (Hl. Drei Könige) - Meister von Sisla, Spanien
Genügt das für eine Motivauskunft?

Samuel Fleischhacker

Bleisulfidschäden

Advent, die stille Zeit und nichts los! Also gräbt man auf www.philaseiten.de die ollen Kamellen wieder aus: Bleisulfidschäden:
http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index.pl?CP=2&F=1&ST=292&page=0
Und alle stimmen wieder begeistert darauf ein und jeder weiß wieder das, was er schon immer wusste: Eigentlich nichts. Lassen wir es also beim alten.

Samuel Fleischhacker

Beginn der Weihnachtsflugpost

 Wenn ich meinem Freund in Südafrika Weihnachtswünsche übermittle, greife ich zum Telefon oder schreibe eine Email. Mit einer Weihnachtskarte wäre ich nicht sicher, ob er sie dort erhält, und wenn ja, vielleicht erst zwischen Ostern und Pfingsten. An der Luftpostbeförderung nach Südafrika liegt das allerdings nicht.

Auf dieser Seite ganz oben zeigt ein Brief, dass das bei den Anfängen der Luftpostbeförderung doch recht schwierig war.

Die modifizierte Avro X VH-UNA „Southern Sun“ der Australian National Airways Ltd. (ANA) führte am 19.11.1931 einen Weihnachts-Luftpostflug mit 52000 Briefen von Hobart über Melbourne, Sydney, Brisbane, Longreach, Camooweal, Newcastle Waters, Darwin, Koepang, Bima, Surabaya, Batavia and Singapore nach Alor Star (Kedah) in Malaya (Malaysia) durch, wo sie beim Abflug wegen der durchnässten Startbahn abstürzte und zerstört wurde. Die gesamte Post wurde in einer Avro X VH-UMG Southern Star am 5.12.1931 nach London befördert, wo sie am 16.12.1931 ankam. Am 21.12.1931 nahmen sie Post aus England nach Australien auf, konnte aber aufgrund von Reparaturen erst am 7.1.1932 den Rückflug beginnen. Spät zwar, aber sie kam an.

In Neuseeland veranstaltete die Neuseeländische Post Weihnachten 1931 mit Unterstützung der New Zealand Air League eine Werbekampagne für die Luftpostbeförderung:

VB1704f

Weihnachts-Luftpost-Brief mit New Zealand Air League vom 24.12.1931 von Christchurch nach Timaru. Cachet-Stempel rot: CHRISTMAS AIR MAIL / 24th. DECEMBER. 1931. / BY AIR MAIL

Die New Zealand Air League organisierte für die Neuseeländische Post ein landesweites Netz von 73 Luftpostverbindungen an Heiligabend 1931. Hierfür wurde für das Porto von 2d und die Luftpostgebühr von 3d am 18.12.1931 eine mit 5d überdruckte grüne Luftpostmarke ausgegeben. Insgesamt wurden 16836 Briefe befördert. Zusätzlich wurde ein Cachet-Stempel abgeschlagen, ein roter ab Palmerston North, Hawera, Christchurch und Dunedin, ein grüner ab Wanganui, Wellington und Timaru, ein violetter ab New Plymouth, Hastings, Blenheim und Oamaru, ein graublauer ab Gisborne.

Briefe von Auckland und den nördlichen Bezirken wurden ab Auckland mit dem Nacht-Expresszug am 23.12.1931 nach Palmerston North gebracht. Briefe von der Ostküste der Nordinsel wurden nach Palmerston North geflogen. Die Post der Nordinsel zur Südinsel wurde am 24.12. von Palmerston North über Wellington, Blenheim, Christchurch, Timaru, Oamaru, Dunedin bis nach Invercargill geflogen. Die Weihnachtspost der Südinsel zur Nordinsel wurde in Christchurch gesammelt und über den Hafen von Lyttelton in der Nacht von 23. auf 24.12. nach Wellington befördert und von dort nach Palmerston North geflogen und die für die Ostküste bestimmte Post weiter über Hastings nach Gisborne. Die Post für die Westküste wurde von Palmerston North über Wanagui, Hawera, New Plymouth nach Auckland geflogen.

Samuel Fleischhacker

Ehrlicher Briefmarkensammler

VB1704g

Dass es nicht nur Schummler unter den Sammlern gibt, möchte Otto Schoch mit dieser Karte beweisen. Der Text belegt, dass jemand seine „Schulden“ 1919 begleichen möchte, nachdem der I. Weltkrieg ihn vier Jahre lang daran gehindert hatte. Leider hat der Empfänger die Karte nicht mehr entgegennehmen können.

ArGe Österreich, Rundbrief Nr. 119, S. 30