Satzung

Satzung

Inhaltsverzeichnis:
§1 Name, Sitz und Geschäftsjahr
§2 Zweck und Aufgaben
§3 Gemeinnützigkeit
§4 Mitgliedschaft
§5 Rechte der Mitglieder
§6 Pflichten der Mitglieder
§7 Mitgliedsbeitrag
§8 Beendigung der Mitgliedschaft
§9 Vereinsorgane
§10 Der Vorstand
§11 Die Hauptversammlung
§12 Die außerordentliche Hauptversammlung
§13 Satzungsänderungen
§14 Auflösung des Vereins
§15 Schlussbestimmungen
§16 Inkrafttreten der Satzung

§1
Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.1

Der Verein führt den Namen "Germeringer Briefmarkenfreunde e.V.".

1.2

Er hat seinen Sitz in Germering und ist in das Vereinsregister des Amtsgerichts Fürstenfeldbruck eingetragen.

1.3

Der Verein ist Mitglied im Landesverband Bayerischer Philatelistenvereine e.V. im Bund Deutscher Philatelisten e.V.

1.4

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2
Zweck und Aufgaben

2.1

Zweck und Aufgaben des Vereins im Rahmen der Freizeitgestaltung und Fortbildung von Erwachsenen und Jugendlichen sind:
a)  Das Interesse der Mitglieder für das Sammeln von Briefmarken zu fördern, um damit zu einer sinnvollen und wertvollen Freizeitgestaltung anzuleiten.
b)  Förderung des praktischen und wissenschaftlichen Sammelns von Postwertzeichen, Stempeln und sonstigen postkundlichen Belegen. Zu diesem Zweck führt der Verein Tauschabende, Tauschtage, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen durch.
c)  Den Mitgliedern durch den internationalen Charakter der Philatelie gesamtdeutsche und internationale Verbindungen und Begegnungen zu vermitteln und zu erleichtern und damit der Verständigung der Völker untereinander zu dienen.
d)  Den Mitgliedern durch die Beschäftigung mit der Philatelie die Kulturgüter der Ausgabeländer von Briefmarken und Stempeln nahezubringen und den großen Bildungswert des Briefmarkensammelns nutzbar zu machen.

2.2

Der Verein ist überparteilich und überkonfessionell.

2.3

Der Verein erkennt das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland an und ist bereit, nach den darin verankerten Grundsätzen zu handeln.

§3
Gemeinnützigkeit

3.1

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

3.2

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.3

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

3.4

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§4
Mitgliedschaft

4.1

Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern, außerordentlichen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern.

4.2

Ordentliches Mitglied kann auf schriftlichen Antrag jede natürliche Person werden, die das 18. Lebensjahr vollendet hat. Das Aufnahmegesuch ist gleichzeitig die Anerkennung der Satzung. Der Vorstand entscheidet über die Annahme.

4.3

Natürliche Personen unter 18 Jahren können auf schriftlichen Antrag außerordentliches Mitglied des Vereins werden. Bei diesen Minderjährigen muss eine schriftliche Erklärung des gesetzlichen Vertreters vorliegen, dass dieser mit dem Beitritt zum Verein einverstanden ist und dass dieser die Haftung für die Verbindlichkeiten dem Verein gegenüber übernimmt.

4.4

Zu Ehrenmitgliedern können auf Antrag der Hauptversammlung Personen ernannt werden, die sich um den Verein oder um die Philatelie außerordentliche Verdienste erworben haben. Die Beschlussfassung darüber obliegt der Hauptversammlung mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen Stimmen.

4.5

Ehrenmitglieder sind beitragsfrei. Sie haben sämtliche Rechte der ordentlichen Mitglieder. Der LV- und BDPh-Beitrag für Ehrenmitglieder wird vom Verein bezahlt.

§5
Rechte der Mitglieder

5.1

Jedes Mitglied ist zur Teilnahme an den Mitgliederversammlungen und sonstigen Veranstaltungen des Vereins berechtigt.

5.2

Jedes Mitglied ist berechtigt, Anträge an den Vorstand und die Hauptversammlung zu stellen.

5.3

Bei den Hauptversammlungen hat jedes anwesende ordentliche Mitglied eine Stimme.

5.4

Stellvertretung bei der Stimmabgabe ist unzulässig.

5.5

Jedes ordentliche Mitglied kann in den Vorstand oder andere Organe des Vereins gewählt werden.

5.6

Jedes Mitglied ist berechtigt, die Einrichtungen des Vereins in Anspruch zu nehmen.

§6
Pflichten der Mitglieder

6.1

Die Mitglieder sind verpflichtet, den Verein, seinen Zweck und die Erfüllung seiner Aufgaben jederzeit und nach besten Kräften zu fördern.

6.2

Sie sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten.

6.3

Sie sind verpflichtet, Mitgliedsbeiträge fristgerecht zu bezahlen.

§7
Mitgliedsbeitrag

7.1

Die Höhe des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr wird von der Hauptversammlung festgelegt.

7.2

Der Mitgliedsbeitrag ist jeweils bis spätestens 31. März für das volle Geschäftsjahr im Voraus zu zahlen.

7.3

Neu beitretende Mitglieder zahlen den Mitgliedsbeitrag und die Aufnahmegebühr innerhalb von 30 Tagen nach vollzogener Aufnahme in den Verein.

7.4

Nach dem 1. Juli neu beitretende Mitglieder zahlen neben der Aufnahmegebühr den halben Jahresbeitrag.

7.5

Der Mitgliedsbeitrag ist eine Bringschuld.

§8
Beendigung der Mitgliedschaft

8.1

Die Mitgliedschaft endet durch

8.1.1

freiwilligen Austritt,

8.1.2

durch Ausschluss,

8.1.3

durch Tod des Mitglieds.

8.2

Der freiwillige Austritt kann nur zum 31.12. eines Jahres erfolgen und muss mit einer Frist von 6 Wochen dem Vorstand schriftlich mitgeteilt werden.

8.3

Der Ausschluss erfolgt durch den Vorstand, wenn

8.3.1

das Mitglied erheblich gegen die Grundsätze und Belange oder gegen den Zweck oder die Satzung des Vereins verstößt,

8.3.2

das Mitglied mit der Beitragszahlung trotz schriftlicher Mahnung länger als 6 Monate im Rückstand ist,

8.3.2

das Mitglied eine ehrenrührige Handlung begeht.

8.4

Der Ausschluss erfolgt auf begründeten Antrag des Vorstandes oder eines Mitgliedes durch Abstimmung in der Vorstandssitzung.

8.5

Gegen des Ausschluss besteht das Recht des Einspruchs. Er ist spätestens einen Monat nach Bekanntgabe des Ausschlusses schriftlich beim Vorstand einzulegen. Über den Einspruch entscheidet die nächste Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit.

8.6

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft erlischt jeder Anspruch des Mitglieds gegenüber dem Verein und dem Vereinsvermögen.

8.7

Die dem Verein gegenüber bestehenden Verpflichtungen werden durch die Beendigung der Mitgliedschaft nicht berührt. Insbesondere sind die Beiträge bis zum Wirksamwerden des Austritts oder des Ausschlusses zu leisten.

§9
Vereinsorgane

9.1

Die Organe des Vereins sind der Vorstand und die Hauptversammlung.

9.2

Auf Antrag die außerordentliche Hauptversammlung.

§10
Der Vorstand

10.1

Der Vorstand des Vereins besteht aus

10.1.1

dem 1. Vorsitzenden,

10.1.2

dem 2. Vorsitzenden,

10.1.3

dem 3. Vorsitzenden,

10.1.4

dem Schatzmeister.

10.2

Alle Vorstandsmitglieder werden von der Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für zwei Jahre gewählt. Wiederwahl ist zulässig. Der letzte Vorstand bleibt bis zur Vorstandsneuwahl im Amt.

10.3

Wird einem Mitglied des Vorstandes auf einer dazwischenliegenden Hauptversammlung die Entlastung verweigert, so endet seine Amtszeit. Die betreffende Hauptversammlung hat eine Neuwahl vorzunehmen.

10.4

Für die Wahl ist ein Wahlvorstand aus drei Personen (einem Wahlleiter und zwei Beisitzern) mit einfacher Stimmenmehrheit zu wählen.

10.5

Auf Antrag eines ordentlichen Mitgliedes ist geheime Wahl durchzuführen.

10.6

Bei Stimmengleichheit ist ein zweiter Wahlgang für diesen Posten durchzuführen. Ergibt auch dieser Stimmengleichheit, entscheidet das Los.

10.7

Vorstand im Sinne des § 26 BGB und zur gerichtlichen und außergerichtlichen Vertretung des Vereins befugt sind der 1. und der 2. Vorsitzende. Beide vertreten einzeln. Im Innenverhältnis ist der 2. Vorsitzende zur Vertretung nur befugt, wenn und soweit der 1. Vorsitzende verhindert ist.

10.8

Die Geschäftsführung des Vereins obliegt dem 1. Vorsitzenden. Der 2. Vorsitzende übernimmt die Geschäftsführung, wenn und soweit der 1. Vorsitzende verhindert ist.

10.9

Der Schatzmeister verwaltet das Vereinsvermögen und legt der Hauptversammlung die Rechnung des letzten Geschäftsjahres vor. Er hat für den pünktlichen Eingang der Beiträge zu sorgen.

10.10

Scheiden während des Geschäftsjahres Mitglieder des Vorstandes aus - vom Fall der Ziffer 10.3 abgesehen -, so beauftragen die verbleibenden Mitglieder des Vorstandes ein Vereinsmitglied kommissarisch mit der Wahrnehmung der Geschäfte des ausgeschiedenen Mitgliedes bis zur Ersatzwahl durch die nächste Hauptversammlung.

10.11

Der Vorstand behandelt die Angelegenheiten des Vereins auf Vorstandssitzungen, die der 1. Vorsitzende einberuft. Der Vorstand kann Beschlüsse auch ohne Sitzung telefonisch, durch schriftliches Umlaufverfahren und auf ähnlichen Wegen fassen.

10.11.1

Die Beschlussfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

10.11.2

Über die Sitzungen des Vorstandes ist ein Protokoll zu fertigen, das vom 1. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Das gleiche gilt sinngemäß für Beschlüsse, die außerhalb von Sitzungen gefasst werden.

10.12

Die Mitglieder des Vorstandes üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus. Sie erhalten die notwendigen, baren Auslagen ersetzt.

10.13

Der Vorstand kann zur Unterstützung seiner Arbeit Mitarbeiter für Spezialgebiete wie Vortragswesen, Tausch und Jugendarbeit oder für andere Sonderaufgaben berufen. Die Berufungen müssen den Mitgliedern in einem Rundschreiben bekanntgegeben werden.

§11
Die Hauptversammlung

11.1

Die Hauptversammlung hat jährlich einmal bis zum 31. März stattzufinden. Sie wird vom Vorstand einberufen.

11.2

Die Einberufung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung schriftlich mit einer Frist von mindestens 14 Tagen.

11.3

Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens 3 Tage vor der Versammlung beim Vorstand schriftlich eingegangen sein.

11.3.1

Über die Annahme von Anträgen zur Ergänzung der Tagesordnung, die erst bei der Hauptversammlung gestellt werden, beschließt die Hauptversammlung. Zur Annahme des Antrages ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

11.4

Jede ordnungsgemäß einberufene Jahreshauptversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

11.5

Jede Hauptversammlung wird vom 1. Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom 2. Vorsitzenden, geleitet. Ist auch dieser verhindert, übernimmt die Leitung ein anderes Vorstandsmitglied.

11.6

Der Protokollführer hat über jede Hauptversammlung eine Niederschrift anzufertigen, die von ihm und dem Versammlungsleiter zu unterzeichnen ist.

11.6.1

Der Protokollführer ist von der Hauptversammlung aus dem Kreis des Vorstandes zu bestimmen.

11.7

Beschlüsse werden, soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Das gleiche gilt für Wahlen. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.

11.7.1

Bei der Ermittlung der Mehrheit wird nicht von der Zahl der erschienenen Mitglieder, sondern von der Summe der abgegebenen gültigen Ja- und Nein-Stimmen ausgegangen.

11.7.2

Bei Stimmengleichheit, mit Ausnahme der Wahlen, entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

11.8

Für Satzungsänderungen ist eine Mehrheit von zwei Drittel der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder erforderlich.

11.9

Der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung unterliegen insbesondere

11.9.1

die Wahl des Vorstandes,

11.9.2

die Genehmigung des Jahres- und Kassenberichtes,

11.9.3

die Entlastung des Vorstandes,

11.9.4

die Wahl von 2 Rechnungsprüfern für das laufende Geschäftsjahr,

11.9.5

die Festlegung des Mitgliedsbeitrages und der Aufnahmegebühr,

11.9.6

Satzungsänderungen.

11.10

Die Niederschrift über die Hauptversammlung muss enthalten:

11.10.1

Den Ort und Tag der Versammlung,

11.10.2

den Namen des Versammlungsleiters und des Protokollführers,

11.10.3

die Zahl der Stimmen der anwesenden Mitglieder,

11.10.4

die Feststellung der satzungsgemäßen Einberufung der Versammlung,

11.10.5

die Tagesordnung mit der Angabe, dass sie gemäß § 11.2 der Satzung in der Einladung zur Hauptversammlung enthalten war,

11.10.6

die gestellten Anträge,

11.10.7

die gefassten Beschlüsse,

11.10.8

das Ergebnis der Wahlen.

11.11

Die Niederschrift ist innerhalb von drei Monaten allen Mitgliedern zuzustellen.

11.11.1

Der Text der Niederschrift ist bei der nächsten Hauptversammlung zu genehmigen.

§12
Die außerordentliche Hauptversammlung

12.1

Eine außerordentliche Hauptversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn es besondere zwingende Umstände nach Ansicht des Vorstandes erforderlich machen oder wenn dies auf schriftlichen Antrag von einem Drittel der Vereinsmitglieder unter Angabe der Tagesordnung und der Gründe hierzu verlangt wird

12.2

Die für die Jahreshauptversammlung geltenden Bestimmungen finden hier sinngemäß Anwendung.

§13
Satzungsänderungen

13.1

Satzungsänderungen können von den Mitgliedern oder vom Vorstand schriftlich beantragt werden.

13.2

Anträge zur Satzungsänderung sind zusammen mit der Einladung und der Tagesordnung der Hauptversammlung oder der außerordentlichen Hauptversammlung in vollem Wortlaut schriftlich mitzuteilen.

13.3

Über den Antrag entscheidet die Versammlung mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen, gültigen Stimmen.

§14
Auflösung des Vereins

14.1

Über die Auflösung des Vereins kann nur auf einer zu diesem Zweck einberufenen, außerordentlichen Hauptversammlung mit Vierfünftel der abgegebenen Stimmen entschieden werden, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder auf dieser Versammlung anwesend ist.

14.2

Ist diese Versammlung nicht beschlussfähig, so entscheidet eine zweite, innerhalb von zwei Monaten einzuberufende, außerordentliche Hauptversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder mit einfacher Mehrheit.

14.3

Im Falle der Auflösung des Vereines oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen an die Stadt Germering, die es ausschließlich für soziale Einrichtungen zu verwenden hat.

§15
Schlussbestimmungen

15.1

Soweit in dieser Satzung nicht ausdrücklich etwas anderes bestimmt ist, finden die Vorschriften des BGB über das Vereinsrecht ergänzend Anwendung.

15.2

Gerichtsstand und Erfüllungsort ist Fürstenfeldbruck.

§16
Inkrafttreten der Satzung

16.1

Diese Satzung tritt am 05.März 1994 in Kraft.