Nachlese

 
Internationale Briefmarken-Börse
München 2017

vom 02. - 04.03.2017 im
M.O.C., Lilienthalallee 40, 80939 München
 

Vom 2. – 4.3.2017 fand wieder die Internationale Briefmarken-Börse München im M.O.C. statt. Am ersten Tag traf ich mich nachmittags mit Erwin Götzinger auf der Messe, da ich ihm sowieso Unterlagen nach München bringen musste. Ansonsten hätte ich die Börse nach Studium des Angebotes wahrscheinlich nicht besucht.

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Den wuchtigsten Auftritt bot wieder die deutsche Post. Lange Schlangen vor den Verkaufsständen zur Erlangung neuester Sammlerschätze gehören schon seit Jahren der Vergangenheit an.

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Diesmal gab es wenigstens eine kleine Ausstellung in altmodischer Darbietung - also in Rahmen. Sie zog zwar nicht besonders viele Betrachter an, aber im Vergleich zum modernen digitalen Angebot hatte sie wenigstens Besucher.

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Die Fünf Münchener Vereine und die Philatelistische Bibliothek München waren vertreten, auch der Vorsitzende des Landesjugendringes Bayern, unser Mitglied Wolfgang Ernst, lstand einer Handvoll Jugendlicher Rede und Antwort. Leider bin ich an ihm vorbeigelaufen. Ein besonderes Konzept für die Aufstellung der einzelnen Stände scheint es nicht zu geben, aber vielleicht ist das Durcheinander auch gewollt.

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Verteten waren der Bund Philatelistischer Prüfer, zahlreiche Arbeitsgemeinschaften und

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... die Postanstalten von Kirgisien, Österreich, Tschechien und Vatikan.

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Mit von der Partie auch die wichtigsten Zubehöranbieter und der Schwaneberger Verlag.

Nachdem ich letztes Jahr doch recht ausführlich von einem Vortrag berichtet habe, konnte ich heuer nicht nur feststellen, dass zum Einen kaum welche angeboten wurden und zum anderen auch keiner dabei war, der mich interessierte.

Fazit: Große Unterschiede zum Vorjahr waren nicht erkennbar. Allgemeine Meinung war, dass sie diesmal wieder einen Schritt weiter war - hin zum Abgrund. Sie scheint sich mittlerweile als schwächste Briefmarken-Messe Deutschlands zu etablieren.

Samuel Fleischhacker