April 2014

Vereinsbote - April 2014 - 27. Jahrg. - Nr. 106

Inhaltsverzeichnis:
Volksfesteinzug am 21.06.2014
Bericht vom Jahresessen am 11.01.2014
Bericht vom Großtauschtag der ArGe München
Bericht von unserem Großtauschtag am 23.2.2014
Internationale Briefmarken-Börse München 2014
Mitgliederversammlung vom 14.3.2014
Protokoll der Mitgliederversammlung vom 14.3.2014
Sorgenkind ArGe München
Erhöhung der Preise für die INFOPOST zum 1.7.2014
Puchheim
Selbstklebende Klemmtaschen
Unverzichtbare Marken?
Unbekannte Plattenfehler (63)
Interessante Tauschtage (Auswahl)
Verdorbene Briefmarken
Wir trauern um
 

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Volksfesteinzug am 21.06.2014

Am Samstag, den 21.06.2014 startet die Stadt Germering wieder einen Festzug zum 62. Volksfest in Unterpfaffenhofen. Wir möchten unsere Mitglieder dazu einladen, bei diesem Einzug mitzumachen. Wir treffen uns um 14:00 Uhr auf dem Therese-Giese-Platz vor der Stadthalle Germering. Abmarsch in Richtung Volksfest ist um 14:30 Uhr. Um 15:00 Uhr Bieranstich durch unseren OB Andreas Haas im Bierzelt.

Bericht vom Jahresessen am 11.01.2014
 

Sicher waren alle gespannt auf unser Jahresessen in neuer Umgebung, waren wir doch im Wirtshaus “Burkart” in der Danziger Str. 16, Germering, nicht für uns allein. Wir mussten also auf eine musikalische Begleitung des Abends verzichten, was aber für den Plausch untereinander förderlich war und angesichts des preiswerten und doch ausgezeichneten Essens gerne toleriert wurde. Das Ambiente des Lokals und das Platzangebot hielt jeden Vergleich mit den vergangenen Jahren stand. Die übrigen Gäste schienen von unseren Ansprachen, Ehrungen und unserer Tombolo auch nicht sonderlich gestört worden zu sein. Zwar ist das Wirtshaus mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht besonders gut erreichbar, aber der “Sportwirt” letz­tes Jahr war dies ja auch nicht. Wie es schien, waren alle Anwesenden zufrieden. Freuen wir uns also auf das nächste Jahresessen.

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Ein wichtiges Ereignis des Jahresessens ist die Ehrung unserer Jubilare. Persönlich nahmen Arthur und Theresian Krawietz, Karl-Heinz Schaffhauser, Alfons Dreier, Heinrich Lünz, Thomas Hollrieder, Alfred Huber, Gerhard Niembs und Günter Rauhut ihre Urkunden entgegen. Allen Jubilaren auch an dieser Stelle herzlichen Glückwunsch. Es wäre für uns einfacher, wenn diejenigen, die verhindert sind, kurz Bescheid geben würden.

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Samuel Fleischhacker

Bericht vom Großtauschtag der ArGe München
 

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Die Tauschtagsaison in München und Umgebung beginnt immer mit dem Großtausch­tag der ArGe München, dem früheren Tauschtag der Eisenbahner-Philatelisten, heuer am 12.1.2014. Mit Sonderstempel und Erlebnisteam: Briefmarken und recht gutem Besuch ist er nach wie vor eine Institution. Leider stellt sich mittlerweile für jeden Münchner Tauschtag die bange Frage, ob die Kosten ein nächstes Mal zulassen. Es gilt also, diese Tauschtage wie es geht zu unterstützen, am Besten durch zahlreichen Besuch.

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Tauschtage sind auch immer gut zur Information und zum Plausch mit Gleichgesinnten.

Samuel Fleischhacker

Bericht von unserem Großtauschtag am 23.2.2014
 

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Diesmal konnten wir unseren Tauschtag wieder einmal Dank der Unterstützung des Fördervereins Stadtmuseum Germering e.V. und des ZEIT+RAUM Museum am Rathaus Germering unseren Großtauschtag unter das Motto “Archäologie” stellen. Herr Marcus Guckenbiehl und Herr Dr. Günter Zeidler brachten sogar den wertvollen schnurkeramischen Tontopf mit und stellten ihn aus, damit unsere Besucher das Motiv unseres Sonderstempels im Original bewundern konnten. Hierfür den beiden Herren und den assistierenden Mitgliedern des Fördervereins unseren herzlichen Dank. Unterstützt hat uns auch wieder das Erlebnisteam: Briefmarken mit unserem Mitglied Annemarie Hornung.

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Die Anzahl der Anbieter und Besucher unseres Tauschtages war mit den Vorjahren vergleichbar. Damit ist sichergestellt, dass wir auch zuversichtlich auf unseren nächsten Tauschtag blicken können. Es würde uns aber sehr freuen, wenn sich mehr Vereinsmitglieder auf unserem Tauschtag sehen lassen würden.

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Samuel Fleischhacker

Internationale Briefmarken-Börse München 2014
 

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Das diesjährige Angebot der IBB München vom 06. - 08.03.2014 im M.O.C., Lilienthalallee 40, München, war dem Vernehmen nach durchaus mit dem Vorjahr vergleichbar. Hauptattraktion waren wieder der Schalter der Deutschen Post AG und auch die Vorstellung der Ostermarken, die der Cartoonist Peter Gaymann gestaltet hat. Seine “Autogrammstunde” bewirkte eine lange Schlange Interessenten, die sich vorher mit diesen Marken und passenden Stempeln eingedeckt hatten.

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Größer, auf jeden Fall aber günstiger angeordnet, war diesmal der Stand des Landesverbands Bayerischer Philatelisten-Vereine und der fünf Münchener Vereine, die wieder passende Belege anboten. Der früher recht ansehnliche Rahmenwald der Ausstel­lungen ist zukunftsweisend und virtuell in ein kleines Präsentationsabteil gewandert.

Wie im letzten Jahr waren auch wieder einige Postanstalten, ArGen und die üblichen größeren Anbieter philatelistischen Materials und Zubehörs anwesend. Geboten wurden auch wieder Vorträge im Forum, darunter einige zu philatelistischen Themen.

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Neben ausländischen Postanstalten und ArGen konnte auch die Philatelistische Bibliothek München ihre Neuzugänge stolz präsentieren, wie auch der Schwaneberger Verlag seine neuen MICHEL-Kataloge den Besuchern vorstellen konnte. Obwohl die Online-Angebote mittlerweile recht ansehnlich sind, konnten die Angebote für Tabletts und Smartphones ohne Online-Zugang noch nicht überzeugen. Da laut Aussage von Hr. Hohenester mit Hochdruck daran gearbeitet wird, können wir auf das nächste Jahr gespannt sein.

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Samuel Fleischhacker

Mitgliederversammlung vom 14.3.2014

Turnusgemäß war wieder eine Mitgliederversammlung durchzuführen. Wieder war die Anzahl der erschienenen Mitglieder enttäuschend. Allerdings gab es weder eine Vor­standswahl - was vielleicht noch einige vom Erscheinen abgehalten hätte - noch andere aufregende Themen. Auch die Vorhaben für 2015 sind die gleichen: Tauschtag, Sonder­stempel, Erlebnisteam: Briefmarken, Volksfesteinzug, Jahresessen. Noch für heuer ist ein Besuch des ZEIT+RAUM Museum am Rathaus Germering geplant.

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Samuel Fleischhacker

Protokoll der Mitgliederversammlung vom 14.3.2014

Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist im gedruckten Vereinsboten zu lesen.

Sorgenkind ArGe München

Am 2.4.2014 stand nicht nur die jährliche Hauptversammlung an, sondern auch eine außerordentliche Mitgliederversammlung zum Thema „Auflösung der ArGe München“.

Herr Karl Ritschel war altersbedingt endgültig nicht mehr bereit, weiterhin den Vorsitz der ArGe einzunehmen. Geradezu in letzter Sekunde war Frau Veronika Kreuzer, Vor­sitzende des Bayerischen Briefmarken-Sammler Verein von 1883 e. V. München bereit, zunächst für ein Jahr den Vorsitz zu übernehmen.Alle sagten ihr zu, sie bestmöglichst zu unterstützen. Damit sind neben den monatlichen Treffen der ehemalige Tauschtag der Eisenbahner, der wegen der angekündigten Mieterhöhung für den Saal im Kolping­haus wieder auf Quartiersuche ist, der Tauschtag im Bürgersaal  Fürstenried-Ost, der Werbestand zum Stadtgründungsfest und der Stand auf der IBB zunächst gesichtert.

Gratuliert wurde auch unserem Beirat Herrn Thomas Heckel zur Ernennung als kommissarischer 2. Vorsitzender des Landesverbands Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V.

Samuel Fleischhacker

Erhöhung der Preise für die INFOPOST zum 1.7.2014

Die INFOPOST Standard 20 gr (235 x 125 x 50 mm) kostet statt 0,25 € nun 0,28 €.
Die INFOPOST Kompakt 20 – 50 gr (235 x 125 x 10 mm) kostet statt 0,28 – 0,39 € nun 0,31 – 0,42 €.
Die INFOPOST Groß 20 gr (353 x 250 x 20 mm) kostet unverändert 0,36 €.
Die INFOPOST Groß 20 – 100 gr (353 x 250 x 20 mm) kostet unverändert 0,36 – 0,64 €.
Die INFOPOST Groß 100 - 1000 gr (353 x 250 x 20 mm) kostet unverändert 0,64 – 1,05 €.
Die INFOPOST Maxi 20 gr (353 x 250 x 50 mm) kostet statt 0,73 € nun 0,76 €.
Die INFOPOST Maxi 20 – 100 gr (353 x 250 x 50 mm) kostet statt 0,73 – 1,01 € nun 0,76 – 1,04 €.
Die INFOPOST Maxi 100 - 1000 gr (353 x 250 x 50 mm) kostet statt 1,01 – 1,42 € nun 1,04 – 1,45 €.

Die Deutsche Post entschuldigt diese Preiserhöhung mit der Begründung, dass immerhin 10 Jahre Preisstabilität galt. Für ihre Kunden entstand die letzte Preiserhöhung der INFOPOST aber am 1.7.2010 durch die Einführung der Umsatzsteuer auf dieses Produkt. Der Wegfall des Produkts INFOBRIEF zum 1.1.2013 zusammen mit der Beschränkung der INFOPOST von mindestens 250 Stück auf dieselbe Leitregion bzw. mindestens 50 Stück auf den Leitbereich der Einlieferungsstelle stellte durch das für viele – auch für uns – teilweise notwendige Ausweichen auf die Produkte BÜCHERSENDUNG oder BRIEF zusätzlich eine erhebliche Verteuerung dar.

Die Preiserhöhung zum 1.7.2014 betrifft uns nicht, da wir INFOPOST Groß verwenden. Für
gemeinnützige Organisationen, die Spenden sammeln, stellt sie sicher einen massiven Ausgabenposten dar.

Samuel Fleischhacker

Puchheim
Puchheim — Interessantes nicht nur für Heimat- und Stempelsammler

Ein Ort mit der modernsten Müllfabrik, dem ersten Flugplatz Bayerns, dem Kriegs­gefangenenlager und einem Hollywood-Drehort.

Der Name des damals wohl bekanntesten Kunstfliegers in Europa, Célestin Adolphe Pégoud, lockte am 22. und 23.November 1913 die wohl größte Menschenmenge in der Geschichte Puchheims an. Auf allen Bahnhöfen von München bis Geltendorf standen die Züge gestaffelt zum Einsatz. So wurden etwa 40.000 Fahrkarten nach Puchheim und Gröbenzell abgesetzt und an die 10.000 Fußgänger fanden sich außerdem ein. Die handschriftlich zusammengefasste Chronik des Fürstenfeldbrucker Eisenbahners Josef Reiss von 1949 berichtet, dass für die Rückfahrt etwa 50.000 Personen in Betracht kamen und mit 94 Züge durchzuführen waren.
 

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Die Geschichte Puchheims begann natür­lich viel früher, genauer gesagt, in der Bronzezeit vor 3000 bis 4000 Jahren. Doch erst um die Jahrhundertwende, 1900 bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, schrieb die kleine Gemeinde vor den Toren Münchens wirklich Geschichte, zunächst eine etwas „anrüchige": Zwei Jahre, nachdem die Bahn in Puchheim eine Haltestelle eingerichtet hatte, nahm am 01.Juli 1898 die Hausmüllverwertung München GmbH auf 85 Hektar Puchheimer Grund eine hochmoderne „Hausmüllfabrik" in Betrieb. Hier wurde der Hausmüll der Münchener

verwertet. Diese Anlage zählte damals neben der Abfallverwertungsfabriken in Budapest und Chicago zu den modernsten der Welt!

Schon 1901 musste man dafür 200 Menschen anstellen, ein Teil von ihnen zog nach Puchheim Bahnhof. Bis zu 100 Waggons Hausmüll aus München rollten bis 1949 nach Puchheim.

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Durch den Bau des Flugfeldes wurde der Ort jedoch weit bekannter.

Am 22.05.1910 wurde es von der „Münchner Akademie für Aviatik" eingeweiht und war so der erste Flugplatz Bayerns und einer der ersten in ganz Deutschland.

Das 38 Hektar große Mooswiesen­gelände kostete 60.000 Reichsmark. Heute befinden sich dort die Lager-, Birken- und

Alpenstraße. Der Ausbau des Flugplatzes verschlang weitere 700.000 Reichsmark. Für etwa 300 Personen wurde unter anderem ein Hallenrestaurant gebaut und eine 80 Meter lange, hölzerne Startbahn. Eine 4 km lange und zweieinhalb Meter hohe Betonmauer fasste den Flugplatz ein.

Flugschauen lockten bereits kurz nach der Eröffnung tausende Münchner und Fürsten­feldbrucker nach Puchheim. Begeistert sahen sie den Flugpionieren wie Otto Lind­paintner und Walter Eissauer zu, wie sie rund 12 Kilometer in bis zu 300 Metern Höhe flogen. „Am Sonntag, den 17. Juli, gelang es dem Ingenieur und Luftfahrtpionier Hans Grade mit seinem Flugzeug fünfmal aufzusteigen", schreibt Josef Reiss. „Die Flüge dauerten drei bis sieben Minuten. Das Publikum zollte lebhaften Beifall."

Mit den steigenden Flugeigenschaften kletterte auch die Zahl der Zuschauer nach oben. Ein Jahr später kamen zu einer erneuten Fliegerkonkurrenz rund 18.000 Neugierige, die die tollkühnen Flieger in ihren 75 PS-starken und 100 km/h schnellen Kisten bestaunten.
Im Jahr 1912 mussten deshalb zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit, Ruhe und Ordnung für den Flugplatz distriktpolizeiliche Vorschriften erlassen werden. 1913 dann der Höhepunkt: Die Vorführungen des französischen Kunstfliegers Pégoud.

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Josef Reiss berichtet: „Die Absperrmaßnahmen erforderten ein starkes Gendarmerieaufgebot unter Mithilfe der Feuerwehren der anliegenden Ortschaften. Angeschnallt an seinen Apparat zeigte Pégoud Sturz-, Rücken- und Gleitflüge, Saltos, Kurven und Spi­ralen. Er wurde stürmisch gefeiert. Am Sonntag blieb er eine Dreiviertelstunde in der Luft, indem er ununterbrochen mit großer Eleganz seine Evolutionen ausführte."

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Im Jahr darauf fand das Flugfeld jedoch ein jähes Ende. Mit dem Ausbruch des 1  Weltkrieges wurde es in ein Kriegsgefangenenlager umgebaut. Es sollte zum zweit­größten in ganz Bayern werden. Bereits im Oktober wurden in den Hangars 850 Fran­zosen untergebracht. Bis 1917 zählte man 40 Baracken und Wirtschaftsgebäude in denen über 16.000 Gefangene aus Frankreich, Italien, England und Russland lebten. Die meisten von ihnen waren außerhalb des Lagers eingesetzt. Sie legten Gräben an, um das Moor zu entwässern und bauten Brücken, wie die Russenbrücke in Gröbenzell.

Erst im Jahr 1920 wurde das Lager aufgelöst.

Nach dem Krieg schrieb Puchheim noch einmal Geschichte:

Hollywood drehte in den zu Schützengräben umgebauten Schutt- und Müllbergen unter anderem den Film „Weg zum Ruhm" mit Kirk Douglas. Er wird am 17.05.2014 im Rahmen der Ausstellung „Gefangen in Puchheim II“ gezeigt, die vom 16.05. – 01.08.2014 anlässlich des 100. Jahrestages des Gefangenenlagers im Puchheimer Kulturzentrum stattfindet.

Mit freundlicher Genehmigung:
Magazin GUSTL, Dez.13 – Febr.14, Petra Neumaien, Seite 50-51
Abbildungen: Gerhad Niembs

Selbstklebende Klemmtaschen
 

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Eine Revolution auf dem Gebiet der Klemmstreifen, so nennt DAVO seine selbstklebenden Klemmtaschen, die in Deutschland von der Fa. Alben & Mehr vertrieben werden:

„Ein Klemmstreifen mit Gummi ist zwar gut, haftet aber nicht auf jedem Untergrund, wie z.B. auf beschichtetem oder laminiertem Papier. Zum Ankleben der herkömmlichen Klemmstreifen benötigt man zur Befeuchtung einen Schwamm oder ein Tuch und Wasser. Nimmt man zu viel Wasser, dann wird der Untergrund (Papier) wellig, nimmt man zu wenig Wasser, klebt der Streifen möglicherweise nicht richtig.


Deswegen gibt es jetzt das neue DAVO EASY, den selbstklebenden Klemmstreifen.
Das DAVO EASY ist einfach zu handhaben. Sie benötigen keinen Schwamm, kein Tuch und kein Wasser mehr. Kein Untergrund wird mehr wellig und kein Klemmstreifen löst sich mehr ab.

Das überzeugenste Argument ist jedoch, dass DAVO EASY auf jeder Art von Papier klebt. Egal ob das Papier laminiert, beschichtet oder in einer hochglanz Ausführung ist. Die Handhabung ist sehr einfach. Einmal fest - immer fest!“

„Alben & mehr“ wird der Exklusiv-Vertriebspartner sein und diese Neuheit mit einem DAVO-Stand bei den großen Philatelie-Messen in Essen und in Sindelfingen vorstellen.

Der von der Fa. DAVO auf http://www.davo.nl/de/home/easy-de.html gezeigte Film zeigt in recht überzeugender Weise, dass damit die Handhabung von Klemmtaschen einfacher wird. Andererseits muss sich zeigen, ob der verwendete Kleber unbedenklich und alterungsbeständig ist. Man denke nur an die ersten Ausgaben selbstklebender Briefmarken.

Samuel Fleischhacker

Unverzichtbare Marken?
 

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AUGARTENPORZELLAN ZUM VERSCHICKEN meldet die Österreichische Post:

„Die Österreichische Post hat zusammen mit der Neuen Wiener Porzellanmanufaktur Augarten die erste Porzellan-Briefmarke der Welt geschaffen. Die ungewöhnliche Briefmarke ist ein offizielles Wertzeichen mit dem Nominalwert von 5,90 Euro und haftet auf jedem gewöhnlichen Kuvert.

Die Weltneuheit wurde am 20. März von Postgeneral­direktor DI Dr. Georg Pölzl und Augarten Geschäftsführer Dr. Fritz Panzer erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.


Tradition trifft Innovation

Ein neu entwickeltes Verfahren war notwendig, um die 11 Gramm leichte und 4 Millimeter „dünne“ Briefmarke in Serie herzustellen. Jede der 150.000 Marken wurde im so genannten Glühbrand bei 960° Grad Celsius 24 Stunden gebrannt, glasiert und nochmal gehärtet. Damit wird die Porzellan-Briefmarke besonders widerstandsfähig und kann problemlos verschickt werden. Um die Farbechtheit auch für die Briefmarke sicherzustellen, wurde die Farbe mit Siebdruck aufgebracht und mit hoher Temperatur eingebrannt.

Klassisches Wiener Dekor

Die Briefmarke ist aus echtem Augarten Porzellan gefertigt und zeigt auf 35 x 35 Millimeter das berühmte Motiv der „Wiener Rose“. Auf vielen Augarten Kaffee- und Teeservices findet sich die „Wiener Rose“ wieder, die zu den frühesten Motiven des Augarten Porzellans zählt und auf Entwürfe der kaiserlichen Manufaktur um das Jahr 1740 zurückgeht. Im Jahr 1924 wurde das Motiv auf den Jugendstil adaptiert und prä­sentiert sich bis heute im zeitlosen Design.“

http://www.post.at/presse_detail.php?lan=ger&meldung=613

Bei Sieger auch mit Sonderstempel
"AUGARTEN PORZELLAN / 20.3.2014 / 1020 WIEN"!

Unbekannte Plattenfehler (63)
 

Originalmarke:
Plattenfehler:
 

MICHEL®-Nr. 26 / 33, 10 Pfg. rot
Weißer Fleck unter dem D über der Schwanzquaste des linken Löwen

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Interessante Tauschtage (Auswahl):
 

18.05.2014

Deggendorf-Natternberg

66. Landesverbandstag, Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e. V.

29.05.2014

Dingolfing

Briefmarken- und Münzsammlerverein
Dingolfing e.V.

01.06.2014

Moosburg

Briefmarken- und Münzensammlerclub
Moosburg e.V.

22.06.2014

München

Ansichtskarten-Sammlerbörse

05.07.2014

Bad Tölz

Briefmarkenfreunde Hausham-Bad Tölz e.V.

13.07.2014

München

ARGE Münchener Briefmarkenvereine e.V.

29. -
31.08.2014

Gmunden / Österreich

Philatelistischer Salon im Rang 2 und 3
Briefmarkenbörse, BMSV Gmunden

06.09.2014

Garmisch-Partenkirchen

Briefmarken- und Münzensammler-Club
PHILATELIA e.V., Garmisch-Partenkirchen

07.09.2014

Vaterstetten

Briefmarkensammlerverein Vaterstetten e.V.

12. -
14.09.2014

Lugano / Schweiz

AlpenAdria-Ausstellung 2014


Verdorbene Briefmarken

„Briefmarken ohne Stempelabdruck, die aufgedruckt oder bereits verklebt waren und dann aus Briefumschlägen oder POSTKARTEN ausgeschnitten wurden, dürfen nicht dazu genutzt werden, Sendungen zu frankieren.

Unbrauchbar gewordene Briefmarken tauschen wir ihnen in den meisten Postfilialen bis zu einem Betrag von 50 € gerne gegen postfrische gleichwertige Briefmarken um, bereits verklebte Briefmarken aber nur zusammen mit den dazugehörigen Briefumschlägen bzw. POSTKARTEN.

Verdorbene Briefmarken mit einem Portowert über 50 € senden Sie bitte an:
Deutsche Post AG, Niederlassung PRIVATKUNDEN / FILIALEN, Versandzentrum Philatelie, Retourenstelle, Franz-Zebisch-Str. 15, 92637 Weiden.

Dies gilt auch für einen unbrauchbar gewordenen PLUSBRIEF ... oder eine PLUS­KARTE ... . Dafür erhalten Sie eine Briefmarke in Höhe der Frankierung des PLUS­BRIEFES bzw. der PLUSKARTE. Den Umschlags- bzw. Kartenanteil können wir leider nicht vergüten.“

Deutsche Post AG, Preise und Leistungen, S. 98, Die richtige Briefmarke

Wir trauern um ...
 

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