April 2008

Vereinsbote - April 2008 - 21. Jahrg. - Nr. 82
 

Protokoll der Jahreshauptversammlung 2008
Danke für die Briefmarkenspende
Bericht von der Jahreshauptversammlung
Bericht von Großtauschtag
Beitragserhöhung
Südseeinsulaner erhalten Post aus der Dose
Michel-Kompakt - ein Schnäppchen?
Wussten Sie schon?
Belyegnap  aber welcher?
Bericht von der vereinsinternen Versteigerung
Unbekannte Plattenfehler (43)
Abart, Plattenfehler oder Zufall?
Sei schlauer als der Klauer
Kennwort: Falsch (14)

Protokoll der Jahreshauptversammlung
vom 07. März 2008
in der Stadthalle Germering, Franz-Defregger-Saal,
Landsberger Str. 39, 82110 Germering

Teilnehmer/innen:

38 Mitglieder, 1 Gast

Tagesordnung:

1.
2.
 
 
 

3.
4.
5.

Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
Jahresberichte
a) 1. Vorsitzender
b) Schatzmeister
c) Kassenprüfer
Genehmigung der Jahresberichte und Entlastung der Vorstandschaft
Beschlussfassung über Anträge
Verschiedenes

Hr. Albert Kramhöller, 2. Vorsitzender, eröffnete in Vertretung des erkrankten Hr. Heinrich Lünz, 1. Vorsitzender, die Versammlung. Er erteilete Hr. Werner Wirges, 3. Vorsitzender, die Versammlungsleitung und das Wort zur Verlesung des Jahresberichts des Vorstands.

Vorab wurden Grußworte von Hr. Lünz, der sich zur Zeit auf Kur befindet, verlesen. Er wünschte der Jahreshauptversammlung einen guten Verlauf.

TOP 1 – Begrüßung

Hr. Wirges stellte fest, dass zur Mitgliederversammlung ordnungsgemäß und fristgerecht durch Veröffentlichung im Vereinsboten eingeladen wurde.

Die Tagesordnung wurde erweitert um TOP 3 a), da die Kassenprüfer nur für ein Jahr gewählt werden.

TOP 2 – Jahresberichte

a) 3. Vorsitzender

Hr. Wirges bat zu Beginn seines Vortrages um eine Gedenkminute für die Mitglieder Hr. Hirschberger, Hr. Hubert und Hr. Gugelmeier, alle verstorben 2007.

Zum Protokollführer wurde einstimmig bei eigener Enthaltung Hr. Samuel Fleischhacker, Schriftführer, gewählt.

Das Protokoll der Jahreshauptversammlung 2007, bei der 38 Mitglieder und 2 Gäste anwesend waren, wurde einstimmig angenommen und im Vereinsboten veröffentlicht.

Vereinsaktivitäten 2007:

18.2.2007:
1.-3.3.2007:
9.3.2007:
21.3.2007:
 
20.4.2007:
12.5.2007:
13.5.2007:
3.6.2007:
 
14.7.2007:
6.10.2007:
26.-28.10.2007:
2.11.2007:
16.11.2007:
 
15.12.2007:
 

Großtauschtag in der Stadthalle mit 326 Besuchern.
Besuch der IBB München mit Rang 3-Ausstellung.
Jahreshauptversammlung 2007.
Vorstandssitzung (Vereinsausflug, Jahresabschlussfeier,
Großtauschtag 2008, und TdM und Vereinsjubiläum 2009)
Vereinsinterne Versteigerung mit 50 Anwesenden.
Beiratssitzung LV-Tag.
Landesverbandstag in Farchant.
Vereinsausflug zur REGENIA 2007 zusammen mit den
Nachbarvereinen Dachau und Fürstenfeldbruck.
Volksfesteinzug.
Tag der offenen Tür der Philatelistischen Bibliothek München
Besuch der Briefmarkenbörse Sindelfingen.
Vereinsinterne Versteigerung mit 44 Anwesenden.
Vorstandssitzung (Jahresabschlussfeier, Ehrung der Jubilare,
Kapelle).
Jahresabschlussfeier mit Ehrung der Jubilare; 40 Mitglieder
mit Angehörigen waren anwesend.

Weiter wurden von Vereinsmitgliedern Großtauschtage in Deggendorf, München, Landshut, Straubing, Wasserburg, Freising, Innsbruck, Garmisch-Partenkirchen, Moosburg, Plattling, Braunau, Simbach, Dachau, Bad Aibling, Roth und Ottobrunn besucht.

Vereinsmitglieder waren auch bei der Geschäftseröffnung unseres 2. Vorsitzenden Hr. Albert Kramhöller in Fürstenfeldbruck anwesend und wünschten ihm viel Erfolg.

Für die aktuelle Pflege des Internetauftritt wurde Hr. Fleischhacker, Schriftführer, gedankt.

Dank und Anerkennung wurde auch Hr. Lothar Hollrieder, Ehrenvositzender, und seinem Sohn vor die Redaktion und den Druck unseres Vereinsboten, Frau Hildegard Rauhut für die Katalogverwaltung und Herrn Wolfgang Reich für Tischeverwaltung beim Großtauschtag ausgedrückt.

Der Mitgliederstand am 31.12.2007: 108,
Änderungen 2007: 1 Kündigung, 3 Mitglieder verstorben, 1 Neueintritt.

An 21 Tauschabenden waren 681 Mitglieder und 79 Gästen anwesend,
also je ca. 32 Besucher und 3 - 4 Gäste pro Tauschabend.

b) Schatzmeister

“Ich habe das Vereinsvermögen in Amerika mit Immobilien verzockt, gehe jetzt wieder nach Hause und warte dort auf eure große Abfindung.” Nachdem das Gelächter verklungen war, begann unser Kassier Hr. Erwin Götzinger mit dem Verlesen des völlig unspektakulären Kassenberichts. Wichtig ist nur anzumerken, dass wir dank unserer Aktivitäten wieder ein geringes Plus erwirtschaftet haben. Sorge bereiten aber die allgemein steigenden Kosten und vor allem die Preisentwicklung der MICHEL-Kataloge.

c) Kassenprüfer

Kassenprüfer Hr. Uwe Jäckel dankte auch in Namen von Hr. Gerhard Niembs für die sorgfältige und gewissenhafte Führung der Kasse und schlug der Mitgliederversammlung die Entlastung der Vorstandschaft vor.

TOP 3 – Genehmigung der Jahresberichte und Entlastung der Vorstandschaft

Die Entlastung der Vorstandschaft erfolgte einstimmig bei 4 eigenen Enthaltungen.

TOP 3 a) Wahl der Kassenprüfer 2009

Die Wiederwahl der bisherigen Kassenprüfer für 2009 erfolgte einstimmig.

TOP 4  Beschlussfassung über Anträge

Unangenehmer war die Behandlung der von Hr. Erwin Götzinger eingebrachten Anträge. Die Zustimmung zur Erhöhung des Beitrages schon, wie von Hr. Werner Wirges vorgeschlagen, ab 2009(!)von 25 auf 28 Euro (für nicht briefmarkensammelnde Mitglieder von 15 auf 18 Euro), für Familien von 40 auf 44 Euro und für Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr) von 15 auf 16 Euro angesichts der Kostenentwicklung erfolgte zwar murrend, jedoch einstimmig, und die Verschiebung des Erwerbs der neuen Europa-Kataloge von 2008 auf 2009 und folgend statt im 2 nun im 3-Jahres-Rhythmus erfolgte mit nur einer Gegenstimme ebenfalls fast einstimmig.

TOP 5  Verschiedenes

Unter Sonstige wurde die Situation des Landesverbands, die Zusammenarbeit mit den umliegenden Vereinen, das neue Briefmarken-Internet-Portal , die neu abgeschlossene Vereinshaftpflicht und die Mitwirkung bei der Gründung des Briefmarkenvereins Landsberg am Lech angesprochen.

Germering, den 07. März 2008

Albert Kramhöller
2. Vorsitzender

Samuel Fleischhacker
Schriftführer

Danke für die Briefmarkenspenden

Frau Missionarin Eresta Mayr aus dem oberbayerischen Kloster möchte sich bei allen Spendern von Briefmarken recht herzlich bedanken, die auf unseren Aufruf aus dem Vereinsboten Nr. 79 reagiert haben.
 
Wenn auch Sie Briefmarken haben, die Sie nicht mehr losbringen oder von denen zu viele nur herumliegen, bitte ich sie, diese weiterhin für einen guten Zweck zu spenden. Bitte melden Sie sich bei Lothar Hollrieder, Kerschensteinerstr. 1, 82110 Germering, Telefon (089) 846795 (Redaktion Vereinsbote) , oder bringen Sie die Spenden an einem Vereinsabend mit.

Bericht von der Jahreshauptversammlung

Es war die erste Jahreshauptversammlung ohne unseren Vereinsvorsitzenden Heinrich Lünz, den seine Erkrankung nun schon seit Wochen ins Krankenhaus und in eine Reha-Klinik verbannte. Wie sehr ihm die Vereinsabende abgehen, ersieht man am Besten aus diesem Brief:
 
Heinrich Lünz
z. Zt. Klinik Bad Heilbrunn              20.2.2008
 
Liebe Mitglieder und liebe Sammlerfreunde,
 
ich wünsche Ihnen zu unserer Jahreshauptversammlung einen guten Verlauf und danke meinem Vertreter Herrn Albert Kramhöller, dem 3. Vorsitzenden Herrn Werner Wirges und unserem Kassier Herrn Erwin Götzinger für die geleistete Arbeit. Meine krankheitsbedingte Abwesenheit hat sie leider noch zusätzlich belastet..
 
Ich möchte mich bei Frau Hildegard Rauhut für die Katalog- und Literaturverwaltung, bei unserem Ehrenvorsitzenden Lothar Hollrieder und seinem Sohn für die Redaktion und den Druck unseres Vereinsboten und bei unserem Schriftführer Samuel Fleischhacker auch für die Pflege unseres Internetauftritts ganz besonders bedanken.
 
Dank auch allen Mitgliedern für den zahlreichen Besuch unserer Tauschabende und Veranstaltungen.
 
Ich freue mich schon auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen auf einem der nächsten Vereinstreffen.
 
Euer Heinrich Lünz.

Gleichzeitig erhielten wir ein Bild von ihm zusammen mit Frau Blümlein, die es nach einer Operation auch in diese Reha-Klinik verschlagen hat.
 
Wünschen wir also beiden eine baldige Genesung. Hoffentlich sehen wir sie bald wieder in unserer Runde.
 
Die Jahreshauptversammlung lief völlig unspektakulär ab. Das wichtigste entnehmen Sie bitte dem Protokoll. Zur Beitragserhöhung gibt es einen eigenen Artikel in dieser Ausgabe.

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Bericht vom Großtauschtag am 24.02.2008

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Ja keinen Regen oder gar Schnee. Diese Bitte wurde oben so gut erhört, dass die Gaststätte der Stadthalle einen kleinen Biergarten eröffnete, der rege besucht wurde - wie auch unser Tauschtag im Orlando-Saal, der hierfür optimale Voraussetzungen für die Teilnehmer und trotzdem eine preiswerte Räumlichkeit für den Verein bietet. Hier auch ein Dank an die Stadt Germering, die sich im Vergleich zu anderen Gemeinden damit vorbildlich um ihre Vereine kümmert.

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Besonders freut es uns, wenn uns neben vielen Besuchern aus dem Landkreis und dem Großraum München auch die Honoratioren umliegender Vereine und des Landesverbandes besuchen - Anlass für ausführliche Diskussionen gibt es ja immer genug.

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Und es gibt in all dem Trubel immer auch die kleinen Momente: Das Glück zweier älterer Menschen, die sich über ihre gefundenen Briefmarkenschätze sichtlich freuen, der Jubilar, der leider an der Ehrung in der Weihnachtsfeier nicht teilnehmen konnte und hier geehrt wurde, und das freudig strahlende Mädchen, das stolz ihren Aufnahmeantrag in den Verein vorzeigt. Leider ist unser 1. Vorsitzender immer noch erkrankt. So begrüßte unser Kassier Erwin Götzinger die Teilnehmer des Großtauschtages und die Vorstandsmitglieder Albert Kramhöller und Werner Wirges kümmerten sich um die Gäste und den Ablauf, kamen doch über 50 Anbieter und ca. 270 Besucher zusammen. Besonders fiel auf, dass diesmal der Anteil von in Vereinen organisierter Besucher höher war als im letzten Jahr. Mit der Verpflegung klappte es diesmal auch besser. Schon sehr früh gab es Kaffee, Getränke und Weißwürste aus der Gaststätte der Stadhalle - der Kaffee etwas teuer, die Weißwürste preiswert und gut und für alle bequem am Platz serviert.

Beitragserhöhung

Es macht einfach keinen Spass, wenn man wieder mal mehr Geld zahlen soll. Auch wenn alles teurer wird, man gewöhnt sich einfach nicht daran.
 
Unser Kassier Erwin Götzinger geniest seit jeher den Ruf, nicht nur penibel auf seine Kassenführung zu achten, er ist auch als sehr sparsam bekannt, wenn es um Ausgaben im Verein geht.
 
Wenn nun ausgerechnet von ihm die Forderung nach einer Beitragserhöhung kommt, dann ist verständlich, dass der Hauptversammlung nur die Zustimmung blieb.
 
Obwohl sich unsere Vereinsfinanzen durchaus positiv entwickelt haben, gilt das nicht für die Ausgaben. Auch wir merken, dass alles teurer geworden ist. Aber das notwendige „Gürtel-enger-schnallen“ stößt dass an Grenzen, wenn größere Ausgaben anstehen.
 
Werner Wirges, 3. Vorsitzender, ergänzte diesen Antrag, schon ab 2009 den Beitrag zu erhöhen.  Wir wollen 2009 unser Vereinsjubiläum mit einer Vereinschronik, einer Werbeschau, dem Tag der Briefmarke und einem zusätzlichen Tauschtag begehen, vielleicht auch mit einem Festabend. Auch wenn sich das nicht kostenneutral darstellen lässt, hält der Verein das für wichtig, denn auf die nächste Gelegenheit, sich so öffentlichkeitswirksam darstellen zu können, warten wir wieder ein Jahrzehnt. Außerdem wollen wir weiterhin unseren Mitgliedern in regelmäßigen Abständen neue MICHEL-Kataloge in unserer Vereinsbibliothek anbieten. Und genau hier wird es eng. Die Preisgestaltung des Schwaneberger Verlags lässt sich nicht mehr nur damit auffangen, die Erneuerung der Kataloge immer weiter hinauszuschieben. Langsam steht nun wirklich die Fragen an: Kataloge ja oder nein!
 
Der Verein sagt ja. Die Mitgliederversammlung stimmte zur Erhöhung des Beitrages schon ab 2009(!) von 25 auf 28 Euro (für nicht briefmarkensammelnde Mitglieder von 15 auf 18 Euro), für Familien von 40 auf 44 Euro und für Jugendliche von 15 auf 16 Euro angesichts der Kostenentwicklung zwar murrend, jedoch einstimmig zu, und die Verschiebung des Erwerbs der neuen Europa-Kataloge von 2008 auf 2009 und folgend statt im 2 nun im 3-Jahres-Rhythmus erfolgte mit nur einer Gegenstimme ebenfalls fast einstimmig.
 
Die Mehrbelastung von 25 Cent pro Monat sollte auch für Raucher (ungefähr der Preis einer Zigarette) zu verkraften sein.

Südseeinsulaner erhalten Post aus der Dose

Die Flaschenpost kennt jeder. Aber eine Dosenpost?
 
Diese außergewöhnliche Beförderung von Sendungen erfanden pfiffige Südseeinsulaner auf einer kleinen Koralleninsel des Tongaarchipels. Kein Postschiff kann die Insel anlaufen, weil das Wasser zu flach ist.
 
Die Lösung: Post für die Insulaner wird in Sydney wasserdicht in Dosen verpackt und ab einer festgelegten Koordinate der Meeresströmung zum Transport überlassen. Ebenso funktioniert der Briefversand von der Insel nach Australien.

MICHEL-Kompakt -
ein Schnäppchen unter
den Katalogen!?

27 EU-Länder sowie die EFTA-Länder Island, Lichtenstein, Norwegen und Schweiz, jeweils ab Beitrittsjahr, so steht es oben auf dem Titelblatt und auf der Rückseite € 69,-.
 
Da müsste doch alles drin sein, was man üblicherweise sammelt.
 
Vergleichen wir ihn doch mal mit dem, was in den gewohnten MICHEL-Europa-Katalogen enthalten ist:

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EUROPA-KATALOG:
 
Band I:
 
Liechtenstein
Österreich
Schweiz
Slowakei
Tschechische Republik
Tschechoslowakei
Ungarn
UNO Genf
UNO Wien ---
Westungarn ---

EUROPA-KOMPAKT-KATALOG:
 
 
Bundesrepublik Deutschland (ab 1957)
Liechtenstein (ab 1991)
Österreich (ab 1960)
Schweiz (ab 1969)
Slowakei (ab 2004)
Tschechische Republik (ab 2004)
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Ungarn (ab 2004)
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Band II:
Andorra (franz.) ---
Andorra (span.) ---
Frankreich Frankreich (ab 1957)
Gibraltar ---
Monaco ---
Portugal Portugal (ab 1960)
Portugal - Azoren ---
Portugal – Madeira ---
Spanien Spanien (ab 1986)

 
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Frankreich (ab 1957)
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Portugal (ab 1960)
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Spanien (ab 1986)

Band III:
Albanien ---
Bosnien-Herzegowina ---
Fiume ---
Italien
Jugoslawien ---
Kroatien ---
Makedonien ---
Malta
Montenegro ---
San Marino ---
Serbien ---
Slowenien
Triest ---
Vatikanstaat ---

 
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Italien (ab 1957)
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Malta (ab 2004)
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Slowenien (ab 2004)
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Band IV:
Ägäische Inseln ---
Bulgarien
Epirus ---
Griechenland
Ikarien ---
Ionische Inseln ---
Kreta ---
Ostrumelien ---
Rumänien
Samos ---
Thrakien ---
Türkei ---
Türkisch-Zypern ---
Zypern

 
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Bulgarien (ab 2007)
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Griechenland (ab 1981)
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Rumänien (ab 2007)
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Zypern (ab 2004)

Band V:
Dänemark
Dänemark - Färöer ---
Dänemark – Grönland ---
Estland
Finnland
Finnland - Åland ---
Island
Karelien ---
Lettland
Litauen
Mittellitauen ---
Nordingermanland ---
Norwegen
Schweden

 
Dänemark (ab 1960)
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Estland (ab 2004)
Finnland (ab 1986)
 ---
Island (ab 1970)
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Lettland (ab 2004)
Litauen (ab 2004)
 ---
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Norwegen (ab 1960)
Schweden (ab 1960)

Band VI:
Belgien
Großbritannien
Großbritannien- England ---
Großbritannien - Guernsey ---
Großbritannien - Guernsey - Alderney ---
Großbritannien – Insel Man ---
Großbritannien - Jersey ---
Großbritannien - Nordirland ---
Großbritannien - Schottland ---
Großbritannien - Wales ---
Großbritannien – Post im Ausland ---
Irland
Luxemburg
Niederlande

 
Belgien (ab 1957)
Großbritannien (ab 1960)
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Irland (ab 1973)
Luxemburg (ab 1957)
Niederlande (ab 1957)

Band VII:
Karpaten-Ukraine ---
Moldawien ---
Polen Polen (ab 2004)
Rußland ---
Sowjetunion ---
Ukraine ---
Weißrußland ---
Westukraine ---

 
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Polen (ab 2004)
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Betrachten man Bulgarien und stellt fest, dass das ganze Land nur aus zwei Seiten besteht, oder Ungarn mit 19 Seiten, dann zählen wir doch besser die Länder auf, die seit mindesten 1986 aufgelistet sind:
Belgien, Dänemark, BRD, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz, Spanien.
 
Bei Liechtenstein, Malta vermisse ich die früheren Jahre– sie sind eben zu spät beigetreten.
 
Wäre es nicht besser gewesen, die europäischen Hauptsammelgebiete einheitlich ab z.B. 1960 aufzulisten und auf die neu hinzugekommenen zu verzichten?
 
Gespart wurde aber nicht nur an den Jahren:
Die Zeichenerklärungen reduzieren sich auf ungebraucht mit Originalgummi (postfrisch), mit Poststempel gebraucht, kein Preisansatz möglich, Flugpostausgabe, geschnitten-gestanzt, Entwerfer. Ich greife wahllos ein Beispiel heraus:
 
Portugal:
 
2005, 11. Okt. Medien.
dam) Füllfederhalter (Presse)
dan) Mikrophon (Radio)
dao) Kamera (Fernsehen)
dap) Weltkugel (Internet)
2987 – 2990 Satzpreis (4. W.) 4,20 4,20
 
Blockausgabe:
dar) Zeitung  das) Rundfunkstudio dat
dau) Fernsehstudio  dav) Internetadresse daw
Block 227 (125 x 90 mm) dat 5,40 5,40
Block 228 (125 x 90 mm) daw 5,40 5,40
 
Dazu natürlich die MICHEL-üblichen Abbildungen in Farbe, aber ohne weitere Textinformation zur einzelnen Marke. Wenn Sie die diese Marken im Katalog aufschlagen, finden sie rechts unten einen kurzen Hinweis zur Bewertung und: 'Lesen sie dazu die Einführung.' Ein Hohn, denn die beträgt gerade mal eine halbe Seite, denn was soll denn groß erklärt werden, wenn die Information so knapp ist.
 
Die nächste Marke hat dann die Nr. 2995. Die Nummern der Blockmarken kann man ja leicht an den Fingern abzählen.
 
Und es wird weiter gespart: Nach der letzten Marke von Großbritannien folgt die Übersicht der Marken in Zeichnung „Königin Elisabeth II.“(Machin-Serie), die eine Automatenmarke – und dann Irland. Die Isle of Man und die Kanalinseln sind unmittelbare Krongebiete und gehören, da sich nichts mit Europa zu tun haben – eben nicht dazu – und England, Schottland und Wales – und die gehören sicherlich dazu – fehlen gleich mit. Und wo bleiben die Markenheftchen? Auch Dänemark endet ohne Färöer und Grönland mit den Automatenmarken von Dänemark.
 
Für meine Begriffe wurde der Katalog zu knapp gehalten, teilweise unsinnig knapp. Vor allem stört mich die Aufnahme von Ländern ohne eigentlichen Inhalt und die unterschiedlichen Jahre, mit denen die einzelnen Ländern beginnen – der Beitritt zur EU oder EFTA der einzelnen Länder erscheint mir zu willkürlich gewählt und sollte wohl nur den Umfang einschränken. „Für den 'Europa-Einsteiger'“ - falls es überhaupt jemals Sammler gibt, die diese Auswahl „Europa“ für sammelwürdig halten – auch dann aus meiner Sicht nur sehr bedingt geeignet.
 
Aber nicht verzweifeln! Für alle, die noch nicht bemerkt haben, dass die Motive Sport, Olympiade oder Weltmeisterschaften durch die Überfülle an Ausgaben auch den letzten Enthusiasten mittlerweile zur Kapitulation gezwungen haben, kündigt sich am 16.5.2008 ein neues MICHEL-Katalog-Highlight an: Der Fußball-Katalog zur EM-2008 mit ca. 96 Seiten für voraussichtlich 9,90 €!
 
Sehr ärgerlich sind auch die neuen Preise bei den Übersee-Katalogen. Der Band “Übersee 9/I - China” ist bereits seit längerem erschienen. Jetzt kommt der neue Katalog “Übersee 9/II”. Dieser wird auch im Paket mit dem Übersee-Katalog 9/I deutlich billiger angeboten. Wer also den schon früher erschienenen Katalog bereits gekauft hat, ist angeschmiert.

S. Fleischhacker

Wussten Sie schon?

... dass es eine Norm für Hausbriefkästen gibt9 Die DIN 32617 beschreibt den idealen Briefkasten: groß genug, dass DIN-C4-Umschläge ungeknickt hineinpassen, und mit einer Sicherheitsklappe versehen. Mehr als drei Viertel aller Briefkästen in Deutschland erfüllen diese Anforderungen. In anderen Fällen müssen Briefsendungen teilweise in der Filiale abgeholt werden, weil sie nicht in die zu kleinen Kästen zugestellt werden können.
 
... dass der weltweit einzige Baum mit einer eigenen Postanschrift in Eutin zu finden ist? Die so genannte Bräutigamseiche dient als Heiratspostfiliale. Bis zu 40 Briefe aus aller Welt werden vom Zusteller pro Tag in ein Astloch des alten Baumes gesteckt und können gelesen und beantwortet werden. Mehr als 100 Paare haben sich auf diese Weise bereits gefunden.
 
Hier die Adresse: Bräutigamseiche, Dodauer Forst, 23701 Eutin.

Belyegnap – aber welcher?

Im Interview mit Benno Groß wurde diskutiert, wann denn Ungarn erstmals einen „Tag der Briefmarke“ beging. Nach der ungarischen Nummerierung müsste das ja schon 1927 gewesen sein. So nahm ich auf der Briefmarkenmesse in Sindelfingen die Gelegenheit war, mich beim Stand der Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e. V. zu erkundigen. Herr Claus Bellgardt war sehr erfreut, als er hörte, dass Germering den Tag der Briefmarke 2009 ausrichtet und versprach sofort, mir Unterlagen zuzusenden.
 
Unsere bisherigen Erfahrungen mit einigen ArGen verliefen so, dass eigentlich nicht mit einer Antwort zu rechnen war. Umso überraschter war ich, als bereits am 31.10.2007 ein dicker Brief mit Unterlagen eintraf. Und es zeigte sich, dass das Thema „Belyegnap“ nicht uninteressant ist. Hier kurz zusammengefasst:
 
Beginnen wir zunächst mit dem Brief des Präsidenten der Ungarischen Philatelisten Dr. Ferenc Kölbing an den Präsidenten der Belgischen Philatelisten und der FIP P. J. Maingay.
 
                                                                                          Budapest den 14 December 1936
 
                    Sehr geehrter Herr Maingay!
 
..... Den Tag der Briefmarke werden wir immer Anfangs Mai und zwar am den der Eröffnung der Budapester Messe folgenden ersten Sonntag feiern. Anfangs Jänner ist bei uns ein unmöglicher Tag, wir wollen doch Erfolg haben von dem Tage! Bei uns kommt nur der Anfang vom December oder Mai in Betracht. Von Berlin haben wir die näheren Nachrichten in der zweiten Hälfte November erhalten, also für den Decemberanfang schon zu spät. Da haben wir für den Mai gestimmt um so mehr, da ja die erste ungarische Briefmarke am ersten Mai 1871 ausgegeben wurde und wir im Mai 1941 eine internationale Briefmarkenausstellung veranstalten wollen. Wir werden mit dem Tag der Briefmarke unser Publikum daran gewöhnen, dass Anfangs Mai immer philatelistische Veranstaltungen stattfinden werden. Selbstverständlich werden wir bei diesen Gelegenheiten dem Andenken Stefans immer ehrend und dankbar gedenken.
 
.. Was nun die Postkarte des Tages der Briefmarke betrifft, können wir das deutsche Angebot nicht annehmen. In der dem Muster entsprechenden Ausführung sind hier die Kosten etwas höher als in Deutschland, aber beträgt über 50 Pengö nach dem Ausland zu zahlen, ist für Vereine fast unmöglich. Da werden wir also die Karten hier anfertigen lassen, eventuell auf bedeutend billigeren Karten. ...
 
Und tatsächlich wurde daraufhin der XIV. Belyegnap (Tag der Briefmarke) vom 8. - 9. Mai 1937 abgehalten. Wie erklärt sich aber die Nummerierung? Tatsächlich tauchte die Bezeichnung „Tag der Briefmarke“ bei philatelistischen Veranstaltungen einiger Länder auf. Es gibt also nicht nur bei CEPT Vorläufer! Noch verwirrender: 2002 wurde der 75. Tag der Briefmarke gefeiert.
 
Die Chronik beginnt tatsächlich 1922:

Elsö Orszagos Belyeggyüjtok Hete
(1. Landeswoche der Briefmarkensammler)
II. Orszagos Belyeggyüjtok Hete

1922. szept. 24. okt. 1.
 
1923. december 20. - 27.

VB200802f

VB200802g

I. Magyar Filatelista Nap
(1. Ungarischer Philatelistentag)

1924. szeptember 20. - 25.
 

 

VB200802h

Elsö Belyeghet
(1. Woche der Briefmarke - Szegeden)

1925. aprilis 7. - 14.
 

II. Magyar Filatelista Nap
III. Magyar Filatelista Nap
IV. Magyar Filatelista Nap
V. Magyar Filatelista Nap
VI. Magyar Belyeggyüjtök Nap
(6. Tag der ungarischen Briefmarkensammler)
VII. Magyar Belyeggyüjtök Nap
VIII. Belyeggyüjtök Nap
(6. Tag der Briefmarkensammler)
IX. Magyar Belyeggyüjtök Nap
(9. Tag der ungarischen Briefmarkensammler)
X.  Filatelista Nap
(10. Philatelistentag)
XI. Magyar Belyeggyüjtök Nap
(12. Tag der ungarischen Briefmarkensammler)
XII. Magyar Belyeggyüjtök Nap
XIII. Magyar Belyeggyüjtök Nap

1925. december 12. - 14.
1926. december 19.
1927. majus 1. - 4.
1928. novembre 3. - 4.
1929. december 7. - 8.
 
1930. december 7. - 8.
1931. december 6. - 7.
 
1933. januar 7. - 8.
 
1934. majus 10.
 
1934. december 8. - 9.
 
1934. december 26.
wurde nicht abgehalten

VB200802i

VB200802j

XV. Belyegnap
(15. Tag der Briefmarke
eigentlich der 1. FIP-Tag der Briefmarke)
...
XIX. Belyegnap
 
...
XX. Belyegnap ...

1937. majus 8. - 9.
 
 
 
1942. majus 28.
Durch den II. Weltkrieg fiel der
 Tag der Briefmarke aus bis:
1947. decembre 21

VB200802k

 

XXII. Belyegnap
(1. Briefmarke „XXII. Belyegnap“)
...
XXXIX. Belyegnap
Belyegnap
(Tag der Briefmarke)..

1949. decembre 11.
 
 
1966. szeptembre 18.
1967. szeptembre 10.
 

VB200802l

VB200802m

75. Belyegnap
(75. Tag der Briefmarke,
eigentlich der 61. FIP-Tag der Briefmarke
bzw. der 73. Tag der Briefmarke in der
Zählung der Ungarischen Philatelistentage)

2002. oktober 3.
 
 
 
 

Bleibt festzuhalten:
Die merkwürdige Nummerierung des Tags der Briefmarke von 1937 bis 1966 entsprach nur einer weiteren fortlaufenden Zählung der Ungarischen Philatelistentage.
Der 75. Tag der Briefmarke entspricht ebenfalls dieser Zählung, wenn man die 1. und 2. Landeswoche der Briefmarkensammler 1922 – vor 80 Jahren! - und 1923 hinzunimmt.
 
Die beim 11. Bundestag des Bundes deutscher Philatelistischer Verbände 1934 in Danzig von Hans von Rudolphi (Pressechef IPOSTA 1930) gestellte Forderung, jährlich und weltweit den „Tag des Sammlers“ zu begehen, führte sicherlich unbestritten zur internationalen Einführung des Tags der Briefmarke- auch in Ungarn. Die Bezeichnung „Tag des Sammlers“, und das zeigt die schon 1922 stattgefundene „Erste Landeswoche der Briefmarkensammler“ in Ungarn, hat Hans von Rudolphi sicher nicht erfunden. Die Bezeichnung „Tag der Briefmarke“, und das zeigt die schon 1925 stattgefundene „Erste Woche der Briefmarke“ in Szegedin, wurde auch nicht von der Berliner Zeitung erfunden. Diese Bezeichnungen entstanden bei der Namensgebung philatelistischer Veranstaltungen einiger Länder in den 20er Jahren und sind daher sicher auch keine Erfindung der Ungarn.
 
Am Beispiel Ungarn zeigt sich aber ganz deutlich, dass zunächst der Tag des Sammlers im Sinne einer Feier des Vereins und damit des Zusammenschlusses von Gleichgesinnten im Vordergrund stand. Schade, dass daraus immer mehr ein Tag der Briefmarke, ein Tag eines bloßen Gegenstandes  der Begierde, geworden ist. Wir sollten uns für 2009 besser wieder auf die Wurzeln des Tages der Briefmarke zurückbesinnen und ihn als Feiertag unseres Vereins, insbesondere zur Feier unseres 30jährigen Bestehens, begehen!
 
Herzlichen Dank an Herrn Claus Bellgardt und die Forschungsgemeinschaft Tag der Briefmarke e.V. für die freundliche Unterstützung und die Unterlagen.
 
Überigens: Wer sich intensiv für den „Tag der Briefmarke“ interessiert oder dieses Thema sammelt, sollte sich die Publikationen der Forschungsgemeinschaft genauer ansehen. Sie sind wirklich empfehlenswert!

Samuel Fleischhacker

Bericht von der vereinsinternen Versteigerung vom 8.2.2008

Wieder waren die auf zwei Tischen gestapelten Angebote so interessant, dass weit über 50 Prozent davon weg gingen. Vielleicht hätte fast alles neue Besitzer gefunden, wenn einige Anbieter den Wert ihrer vermeintlichen Schätze realistischer gesehen hätten. Nicht vergessen, am 07.11.2008 ist die nächste vereinsinterne Versteigerung!

Unbekannte Plattenfehler (43)
Nachtrag zum Plattenfehler aus Folqe 15
(Vereinsbote Nr. 51 vom Juli 2000)

Unser Vereinsmitglied Hans Kretschmer hat uns diesen deutlichen Plattenfehler zur Verfügung gestellt.

Heute:

Originalmarke:
Plattenfehler:

Bayern "Dienstmarke", MICHEL-Nr. 16 / 33 (10 Pfg. rot).
Doppelter Bruch der Druckplatte, Verlauf über 2 Marken auf der rechten Seite.

VB200802n

Abart, Plattenfehler oder Zufall?

Sammlerfreund Werner Leigh brachte uns diese zwei Marken aus Berlin (Nr. 58).

VB200802o

1) Farbfleck rechts oben neben Kuppel
2) Senkrechter Strich unter „GENDARMENMARKT”
 
Wer kann dazu etwas sagen oder hat auch eine solche Marke? Schreiben Sie bitte an die Redaktion (Anschrift im Impressum).

L.H.

Sei schlauer als der Klauer
Sicherheitsmaßnahmen

Seien wir mal ehrlich: Es gibt viele Sammler, die sich zu wenig um die Sicherung ihrer Sammlungen sorgen, ganz besonders dann, wenn eine Urlaubsreise unternommen wird. Sie legen uneingeschränktes Gottvertrauen an den Tag und sparen bei ihrer Einrichtung immer bei der Sicherheit. Die Kriminalpolizei steht mit Informationen zur Seite, die aus Erfahrungen heraus zusammengestellt wurden.
 
Hier ein paar Ratschläge:

  • Außenlicht kann Einbrecher abschrecken. Es sollte für eine möglichst lückenlose Außenbeleuchtung gesorgt werden, die aber von außen nicht abschaltbar oder angreifbar sein darf.
  • Leitern, Kisten und Mülltonnen sind gute „Aufstiegsmöglichkeiten" für Einbrecher. Sie sollten daher im Haus untergebracht oder angeschlossen werden.
  • Vorhandene Außensteckdosen sollten von innen abschaltbar sein.
  • Telefonleitungen sollten unterirdisch ins Haus geführt werden. Ein Telefonanschluß im Schlafzimmer kann notfalls für die Alarmierung der Polizei dienen.

Viele Einbrecher dringen durch Türen in die Wohnungen oder Häuser ein. Ein Indiz dafür, dass Türen oft ungenügend gesichert sind Außentüren sollten daher aus Vollholz oder Metall gefertigt sein. Auch Fenster dienen oft als Schlupfloch für Einbrecher. Daher sollten Fenster und Oberlichter und solche, die ohne Hilfsmittel von außen erreichbar sind, grundsätzlich mit abschließbaren Beschlägen versehen werden. Fenster zu Kellerräumen können durch eingemauerte Stahlgitter gesichert werden.

L. H.

Kennwort: Falsch (14)
Informationen und Warnmeldungen des Bundes Deutscher Philatelisten e.V.
Neuauflagen - Neudruck - Nachdruck - Reproduktion

Neuauflagen
(NA) werden während der Kurszeit derselben Postwertzeichen in unveränderter Form und Farbe gedruckt. (Abweichungen möglich, siehe Mi.-Nr. 310, 311 - Interposta Hamburg).
 
Neudrucke
amtlich (ND) oder im amtlichen Auftrag (privater Neudruck) immer vom Originaldruckstock und nach der amtlichen Druckzeit (Prüfzeichen: Neudruck).
 
Nachdrucke
werden von abgeänderten Original- oder ähnlichen neuen Druckstöcken oder in anderen Druckverfahren in staatlichem Auftrag hergestellt. (Prüfzeichen: Nachdruck, private Nachdrucke werden nicht signiert).
 
Reproduktionen
sind Nachahmungen von Postwertzeichen. Die Qualität dieser Erzeugnisse haben wir dem Fortschritt in der Druck- und Vervielfältigungstechnik zu „verdanken". Ohne eindeutige Kennzeichnung als Nachahmung sind viele „Vignetten" zur Fälschung geworden.