28.02.2013
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Internationale Briefmarken-Börse
München 2013

vom 28. - 01.03.2013 im
M.O.C., Lilienthalallee 40, 80939 München
 
1. Tag
 

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Da es die neuen Briefmarken mit den zugehörigen Stempeln bis auf die Ganzsache zur IBB mit Stempel, erst ab 1.3.2013 abgegeben werden, wäre nur die Ganzsache zur IBB angestanden, ja - hätte nicht Papst Benedikt XVI. ausgerechnet an diesem Tag sein Ponifikat beendet und die Deutsche Post dies mit einem Sonderstempel gewürdigt. Interessant war, dass die Messegesellschaft nichts davon wusste und nicht darauf hinwies. Die Deutsche Post hat dies zwar noch in den Stempelinformationen vom 1.3.2013 veröffentlicht, mehr aber auch nicht. Cleverer war die NL Philatelie, die einen Restposten an Papstmarken aus 2007 mitbrachte.

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Hauptthema der Messeeröffnung war die Ausgabe der neuen Briefmarken, wie gesagt, aber erst am zweiten Tag.

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So ging es am wieder sehr ausladenden Stand der deutschen Post recht überschaubar zu, sieht man vom ersten Ansturm bei Öffung ab.

Anwesend auch die Postanstalten von Aland mit Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Österreich, Tschechien und Vatikanstadt, allerdings etwas verstreut in der Messehalle.

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Thomas Höpfner stellte als Messe-Highlight Exponate “Live”, das Projekt des Landesverbands Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V. vor, das wohl auch die ansonsten übliche Briefmarkenausstellung ersetzen sollte. Leider - auch für ihn - hielt sich der Andrang sehr in Grenzen. Die Idee an sich halte ich für durchaus zeitgemäß. Allerdings fand ich die IAusführung, die üblichen Ausstellungsblätter einfach einzuscannen und dann mit einem Beamer - der halt nur ein Querformat kennt - zu projizieren, recht unglücklich gewählt. Da die Auflösung eines Beamers nicht allzu groß ist, musste Herr Höpfner immer wieder Ausschnitte vergrößern, was aber wegen des Querformats nicht immer hinreichend gelang. Eine vernünftigere Lösung wäre, jede Marke oder jeden Beleg einzeln auf einer Seite einer Präsentationssoftware darzustellen und dazu jede notwendige Vergrößerung zusätzlich auf einer eigenen Seite. Mir ist natürlich bewusst, dass dabei nicht nur aus jedem Blatt der Sammlung zwei oder mehr Präsentationsseiten werden und auch sicher neu beschriftet werden muss, auch der Umgang mit der Software und dem Scanvorgang bedarf einiger Einarbeitung. Aber wenn ich mich an den Vortrag von Herrn Zerbel in der Philatelistischen Bibliothek München erinnere, dann ist so ein Projekt zukunftsweisend - wenn auch mit viel Arbeit verbunden.

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Weiter sind vertreten mit einem Stand der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V., die Fünf Münchner Vereine und die ArGe München, mit je einem weiteren Stand die Philatelsitische Bibliothek München und die Deutsche Philatelisten-Jugend e.V.

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Nicht fehlen dürfen auch die Zubehörlieferanten.

S. Fleischhacker