01.-03.03.2012

 
Internationale Briefmarken-Börse München 2012
vom 01. - 03.03.2012 im
M.O.C., Lilienthalallee 40, 80939 München
 

201120301a

Gleich zu Beginn immer dicht umlagert der alles beherrschende Stand der Deutschen Post, an denen sich treue Sammler mit Briefmarken und Sonderstempeln reichlich eindecken konnten. Die ArGe München und der Münchner Ganzsachen-Sammler-Verein 1912 e.V., der sein 100jähriges Bestehen feiert, sorgten zusätzlich für Erinnerungskuverts und Ganzsachen. Nicht zu vergessen der motivgleiche Block “Sixtinische Madonna” der Poste Citta’ del Vaticano.

201120301b

Offizieller Auftakt der Börse war die Vorstellung des deutschen Blocks “Sixtinische Madonna” und dessen Entwerfer Werner Hans Schmidt.

201120301c

Für interessierte Sammler waren einige Postanstalten, die Philatelistische Bibliothek München, einige Arbeitsgemeinschaften vertreten und nicht zu vergessen der Stand der ArGe München.

201120301d

Der Landesverband Bayerischer Philatelisten-Vereine e.V., die 5 münchener Vereine und die Philatelistische Jugend recht eng zusammen an einem Stand. dafür aber im Forum viele interessante Vorträge, von denen vielleicht der wichtigste Rechtsfragen beim Kauf und Tausch philatelistischer Objekte behandelte. Leider war gerade dieser nicht besonders gut besucht. Schade, denn die hier vermittelten Kenntnisse - auch über Fälschungen - würden viel Gefasel über Machenschaften möglicherweise auf die eigene Dummheit zurückführen.

201120301e

Die Ausstellung des Münchner Ganzsachen-Sammler-Vereins 1912 e.V. zeigte eine Reihe sehr interessanter Exponate. Zwar gut beschildert, aber man musste die Börse verlassen und in eine Halle der wieder sehr gut besuchten NUMISMATA 2012 betreten. Wer die Mühe auf sich nahm, fand dort auch einen “Biergarten” zur Verpflegung. So konnten auch die Münzsammler die Ausstellung genießen, wenn die Schlange bis in die Ausstellung zurückreichte.

201120301f

Vertreten waren natürlich auch die großen Zubehöranbieter und der Schwaneberger Verlag, den Biener mit alten MICHEL-Katalogen sichtlich Konkurrenz machte. Gut vertreten waren diverse Auktionshäuser und einige größere Anbieter. Ob die Sammler damit zufrieden waren, wer weiß. Einige, die uns kannten, meinten, eigentlich wäre das Angebot beim Germeringer Tauschtag größer und besser. Ich selbst fand die Börse ähnlich besucht wie letztes Jahr, war aber am Freitag nicht dort. Wenn das stimmt, was einige Händler mir sagten, dann muss an diesem Tag wirklich nicht los gewesen sein. Ob das Fehlen der Tauschtage für Münzensammler den Ausschlag für die guten Besucherzahlen der NUMISMATA ausmachen oder die vielen Anbieter aus Übersee und Europa dort der Grund sind, mag dahin gestellt bleiben. Die paar ausländischen Postanstalten machen aus der Briefmarkenbörse jedenfalls keine “globalisierte” Veranstaltung.

S. Fleischhacker